Silvia goes Höppemötzje

Will sagen, heute ist wieder „Schule“.
Das nächste Modul für den Trainerschein steht an. Die Musiklehre inklusive Cueing (ein Musikstück auszählen). Das hatte ich ja schon erzählt. Auch, dass das anhand von Aerobic vermittelt wird.
Ich vermute also, dass ich etwa zwei Stunden hüpfen darf. Et Höppemötzje halt. Zur weiteren Erklärung dies.

Hier die grobe Erklärung für alle, die des Kölschen nicht mächtig sind:

Ein Höppemötzje ist ein Mützchen das hüpft. Das gibt es natürlich nicht, folglich handelt es sich um eine Person, die hüpft und dabei ein Mützchen trägt.
Das wiederum entstand, als Kinder Mützen trugen und Hüpfekästchen spielten.
Man malte aufeinander folgende Vierecke auf den Boden, gerne in Kreuzform, und musste diese auf einem Bein entlang hüpfen, ohne auf die Trennlinien zu treten.

Ganz ohne Mütze habe auch ich dieses Spiel als Kind noch sehr geliebt.
Und heute hüpft sie wieder. Ohne Kästchen, doch sicher mit ebenso viel Spaß, wie früher.

Silvia alias Frau Zerberus alias Wonderwoman alias dat Höppemötzje 🙂

1000 Jahre

1000 Jahre Freibier!
Die gibt’s zu gewinnen, bei einem Gewinnspiel einer nordischen Brauerei.
Was denn, ist das auf die Erben übertragbar?  Das fragt sich die Silvia und begibt sich an das Kleingedruckte.
Aha, es gibt tausend Kästen, mit einer Gewinnchance. Jeder Gewinner bekommt ein Jahr lang, einen Kasten pro Monat.
Ach so… 😉

Hirnstau

Triumphal sende ich meine Hausaufgaben für die Schreibwerkstatt an die Dame.
Sie ist so freundlich, sie für mich auszudrucken, so schone ich meine Ressourcen. Schließlich muss ich jeden Text 17 mal ausdrucken, damit sowohl ich als auch die anderen ihn lesen können.
Als ich der Dame vor dem Ausdrucken einen Besuch abstatte, um noch mal den Text zu überlesen, stolpere ich über das Wort Arbeitsdrohne.
Im Rahmen eines Gedichtes soll es aussagen, dass ich als fleißige Arbeiterin (wie bei den Ameisen oder Bienen) tätig war.
Es ist alles gut, bis mir aufgeht, dass der Drohn bei den Bienen ein Männchen ist, und eigentlich nichts tut, außer sich füttern zu lassen, irgendwann die Königin zu begatten und mitten im Orgasmus sein Leben zu lassen (Ok, es gibt schlimmere Tode :-D), weil sein Fortpflanzungsapparat (was für ein Wort) explodiert.
Der ganze Vers ist im Eimer, ohne die Drohne.
Ein Wort hat mir einen Vierzeiler vergeigt. Oder besser gesagt: Mein Perfektionismus.
Wir schlagen nach, im Duden usw. Das Wort Arbeitsdrohne existiert eigentlich gar nicht. Es gibt nur einen Kontext, wo es stimmig ist: Starwars.
Da sind Arbeitsdrohnen Protokoll Druiden, oder Arbeiter für die Feldarbeit.

Dieser Vers war so schön! Und egal was mir einfällt, alles andere ist dagegen lauer Muckefuck.

Inzwischen kommt auch nur noch Müll raus, weil ich mich total festgefahren habe.

Morgen werde ich entscheiden, ob die Drohne bleibt. Kreativität ist doch, was ich draus mache!

Der Blog – Das Blog

Die Frage wird häufig diskutiert. Auch mich umtreibt diese Frage, also auf in den fröhlichen Google Teich.
Ich tauche ein und viele Fische, der gleichen Gattung schwimmen vorbei.
Einen fische ich heraus. Seinen Namen habe ich vergessen, aber es ist ein Blog.
Darin finde ich die Erklärung, dass das Wort seinen Ursprung im Englischen hat, beim Logbook.
Super.
Deshalb also das Blog.
Das hört sich für meine Ohren völlig falsch an.

Natürlich wird auch in dieser Fundgrube lustig darüber diskutiert.
Ich erfahre, dass selbst der Duden sich nicht festlegen will und deshalb die salomonische Entscheidung trifft, dass beides geht.

Eine Meinung besticht durch ihre Aufmüpfigkeit:

„Ich schreibe natürlich der Blog. Schon alleine, um mich zu freuen, wie stalinistische Alt-Blogger aus der Hose springen.“

Recht so!
Und weil mir die Antwort, sowie der Antrieb dahinter so gut gefallen und weil es einfach viel schöner klingt, schreibe auch ich weiterhin der Blog.

Ha!

Thai Massage – Oder, darf ich das Gleiche schenken?

Die Dame hat sie mir zum Geburtstag geschenkt. Ja, richtig. Schon vorher. Und ich habe das Geschenk schon eingelöst. Auch vor meinem Geburtstag.
Das geht nicht? Das darf man nicht? Sowas macht man nicht? Man schenkt auch dem Schenkenden nicht das Gleiche, weil das vielleicht einfallslos ist?

All das haben wir gemacht. So schön unkonventionell. Und, ich fühle mich gut dabei.
Wer also unter ähnlichen Glaubenssätzen zu leiden hat, tue einfach das Gegenteil und siehe was mit ihm passiert.

Verstoße gegen die Regeln der Gesellschaft!
Mach Deine eigenen Regeln!
Und sei Dir gewiss, solange Du damit niemanden verletzt oder sonst wie jemandem damit schadest, bist Du super unterwegs.
Solltest Du dennoch jemandem auf die Füße treten, tut das Deinem Wert als Mensch keinen Abbruch. Man muss nicht immer Mainstream sein und den Knigge gefrühstückt haben. Das Herz eines Menschen zählt!

Alt werden ist nichts für Feiglinge

Ja, das habe ich jetzt schon häufiger gehört.
Ich sehe ein: Im Alter funktioniert manches nicht mehr so gut.
Das trifft aber auch nicht auf alle Alten zu.
Und es leiden auch nicht alle gleich darunter. Jeder geht mit seinem Schicksal anders um.
Und überhaupt: Wer sagt, dass einen das Leben nur im Alter mit seinen Anwürfen treffen kann?
Nein, meine lieben Alten, das ist ein Trugschluss.
Während manch Alter auf ein erfülltes Leben zurück blicken kann, wenn der Körper beginnt den Dienst zu versagen, hat der 21jährige unheilbare Krebspatient nicht mal die Chance darauf.
Und trotzdem stelle ich gerade bei dem dann eine unglaublich positive Stimmung fest. Noch mitnehmen, was geht. Egal wie. Lebensfreude auskosten, solange bis das Ende da ist. Auch im Rolli.
Ich gebe zu, meist sind es die Alten die immer alles auf später verschoben haben, die unzufrieden sind und sich aufgrund der Kränke und Altersschwäche vom Schicksal betrogen fühlen.
„Wenn wir mal in Rente sind… „, haben sie immer gesagt.
Lebe jetzt! Nicht erst morgen!
Wieviele habe ich schon getroffen, in meinem Auto, die alles verpasst haben, weil sie sich selbst um ihr Leben betrogen haben, indem sie alles auf später verschoben haben.

Lässt Euch sagen:
Aus später, wird allzu schnell“ Nie“!

Ich reite jetzt in den Sonnenuntergang, zum Cycling-Kurs und wünsche Euch einen schönen Abend. Mit Spaß und Amore.

Bis morgen, wenn es wieder heißt: LEBEN :-*