Rückkehr

Auf der Rückfahrt schlafe ich ein. Wie immer, wenn ich im Auto schlafe, befinde ich mich in einer Zwischenwelt. Ich höre das Auto, schlafe und spreche mit Menschen, die mir nahe stehen oder die mich beschäftigen. Dann werde ich wach und weiß nicht, dass ich geschlafen habe. An die Gespräche erinnere Ich mich auch nicht mehr, weiß nur, dass, aber nicht mit wem, sie stattgefunden haben. Ich weiß, das klingt schräg.
Roland, der Barde, hat mir die vom Autoradio gekaperte CD nochmals geschickt. Nun sitze ich selig in meinem Meditationsraum, lausche keltischen Klängen und Gesängen und freue mich über mein Schreibtalent und sinne darüber nach, wie ich es weiter schleifen und verfeinern kann.

Advertisements

Lachs satt

Zurück in Zandvoort entscheiden wir uns für Pavillon Nr.5, um unseren Hunger zu stillen. Ich bestelle Lachs mit Tagliatelle und Ziegenkäse, bekomme auch Lachs, allerdings mit Pesto.
Zwar könnte ich das essen, doch bin ich auf Ziegenkäse mit Honig eingestellt, den möchte ich jetzt auch haben. Hier wird Service groß geschrieben, weshalb ich letztlich mit zwei Lachs Gerichten da sitze. Der Herr Gemahl muss helfen. Dreihundertfünfzig Gramm Lachs, das ist zuviel für mich. Noch einen Chardonnay auf’s Haus (mehr als zuvorkommend). Mir bleibt nur zu sagen: Sehr empfehlenswert.

Bevormundung überall

Ich will nochmals die Zieladresse im Navi ändern. Eigentlich überflüssig, ich kenne den Weg, doch ist der Herr Gemahl beruhigt, wenn es aktiv ist.
Los also. Mmmh. Ich komme nicht und Menü. Unten links steht Sperre aktiviert. Welche Sperre?
Schnell, über die elektronische Handfessel die allwissende Müllhalde befragen.
Das glaube ich nicht: Bei hohen Geschwindigkeiten aktiviert sich die Sperre selbst, um ein Rumfummeln während der Fahrt zu unterbinden.
Ich sitze aber auf dem Beifahrersitz und denke: Fuck the System!
Scheiß Bevormundung.

Meerbothe fährt zum Meer

Nachdem ich mein Morgen Programm abgehakt und die Tickets für Madame Toussauds (Geburtstagsgeschenk für den Herrn Gemahl), sind wir endlich auf der Bahn.
Es geht Richtung Norden. Zandvoort ist unser Ziel. Ein Besuch in Amsterdam ist Pflicht.
In A’dam ist Weihnachtsmarkt. Und da morgen des Herrn Gemahl’s Geburtstag ist, bestimmt er das Programm.
Waterloo Plein: Flohmarkt, Weihnachtsmarkt und natürlich Madame Toussauds. Darauf freue ich mich, war mir doch bei meinem London Besuch die Schlange zu lang.
Vorsichtshalber trage ich meine Docs. Mit den Tretern kann man Kilometer machen.

Zum Geburtstag

AM 12.Oktober ist es wieder mal so weit:
Vater’s Liebling wird ein Jahr älter. Da ich mich nicht für eine Party entschließen kann, werden wir meinen Geburtstag in Zandvoort feiern.
Der Herr Gemahl sitzt eine Etage tiefer und weiß noch nichts von seinem Glück.
Ich hoffe, er muss dann nicht wieder arbeiten. Diesmal hätte ich ihn schon irgendwie gern mit dabei. 😉

Wieder zurück

Am Nachmittag fahre ich zu Hause vor.
Die Rückfahrt war staubfrei, ich kam super durch.
Gemahl und Kater warten schon. Nach der Begrüßung erst mal auspacken. Ist ja nicht viel, bin ja diesmal mit einer Plastiktüte verreist. Zur Rückkehr geht’s heute Abend zum Griechen. Mit reichlich Knoblauch gebratene Paprikaschoten und gegrillter Oktopus. Ein Gedicht.
Zum Abschluss, Joghurt mit Honig und Walnüssen.
Jetzt sitze ich voll gefuttert auf der Couch und wünsche einen schönen Sonntagabend.