Herzsprache

„Hör auf Dein Herz“. Darf ich wörtlich nehmen. Die Polar ist leer. Monate der Untätigkeit. Naja, es wird mir trotzdem sagen, wenn der Grenzbereich erreicht wird. Ist ja MEIN Herz 😀

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Erst Sport, dann Love Food

So war das heute:

Nach der Arbeit fahre ich nach Hause, lade meine Arbeitstasche ab. Ich freue mich auf die bevorstehende Cycling Stunde; düse los, Richtung Beuel. Ich schwimme, eingehüllt von Musik, mit dem Verkehr. Am Fitness Tempel angelangt, betrete ich das ehemalige Fabrik Gebäude. Kurz blitzen Bilder auf, vom Weihnachts-Marathon. Kaum zu glauben, das ist nun vier Jahre her.
Nach dem Umziehen, zum Kursraum. Trainer Thorsten gibt ein strammes Programm vor. Natürlich will ich mit halten. Ha Haaa! Da habe ich die Rechnung aber ohne die Zigaretten, ohne den Wein und ohne den Schlafmangel gemacht. Von zu wenig Flüssigkeit ganz zu schweigen.
Der Puls: Exorbitant. Die Lunge: Ein Glutofen.
Egal, ich gehe mit, so gut es geht. Und das ist gut. Wieder ein Bild vom Weihnachts-Marathon. Von den Krämpfen in Stunde drei. Von der Aufgabe. Zwischenzeitlich fragt eine Stimme in mir, warum ich überhaupt wieder angefangen habe, mit dem Raubbau an meinem Körper.
Keine Ahnung. Ist auch schnuppe. Ab heute läuft es anders.
Ich setze mir ein Ziel. Dieses Jahr soll es wieder ein Cycling Marathon sein. Ich, die Musik, das Bike und mit höchster Wahrscheinlichkeit, Cycling Kollegen an meiner Seite. Yes!
Als Belohnung, für das Quälen heute: Hackfleisch-Gemüsepfanne. Schön scharf.
Weil: Scharfe Frau, scharfes Essen 😀

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Ertappt

Das Telefon klingelt:
„Na, schöne Frau, wo steckst Du?“
„Ich sitze noch im Auto.“
„Aha. Gehst Du heute zum Cycling?“
„Nee, ich hab wieder so ’n Anflug von Halsschmerzen.“
„Du drückst Dich. Meldest Dich immer an, und dann gehst Du
nicht hin.“
„AAAACH, ja ich drück mich. Ich fühle mich gerade böse ertappt.“
„Jetzt geh da hin. Danach fühlst Du Dich besser.“
„Mal gucken. Wir telefonieren gleich noch mal.“

Da sitze ich. Grinse. Dieser neue Mensch in meinem Leben. Ein Durchschauer. Früher hätte mich das Gefühl des ertappt seins gerärgert. Heute ist das anders. Ich begrüße es. Annehmen, heißt das Schlüsselwort.
Fünf Minuten später stehe ich vor dem Drogerie Markt. Ich hab nicht nur Halsschmerzen, sondern blute auch nicht gerade wenig. OBs müssen her. Noch mal zehn Minuten später finde ich mich in der Umkleide wieder. Gut, es angenommen zu haben. Das ertappt werden. Denn jetzt sitze ich hier. Ausgepowert, nach einer sehr befriedigenden Cycling Stunde, einem Saunagang, mit anschließendem Dampfbad. Relaxt. Ein klein wenig stolz und mit Lust am Donnerstag wieder hin zu gehen.
Danke, für’s Ertappen, Herr Herzbube 🙂

Wieder – I’m Back

Welch ein Genuss. Ich sitze auf dem Indoor Bike, sehe mich im Spiegel und freue mich, mir selbst beim Cycling zu zu schauen. Wieder einmal habe ich die Assoziation von einem Motor, der kraftvoll rund läuft. Ich bin Eins mit der Musik. Der Schweiß läuft in Strömen. Und ich fühle die Verbindung mit meiner Kriegerin, Uschi, die mir versichert, wie sehr sie mich und mein Lachen vermisst hat. Ich weiß nicht, wie ich es so lange ohne meinen Sport ausgehalten habe. Jetzt bin ich zurück. Und ich werde es anders machen. Meinem Körper auch mal Regeneration gönnen. Vollgas, ja. Aber, wenn ich merke Orange wird zu rot, auch mal Pause machen. Nicht mehr auf Biegen und Brechen alles aus mir heraus prügeln.
Außerdem stelle ich fest, dass ich nun zu meiner Meinung und zu mir stehen kann, OHNE darüber nach zu denken, ob die Anderen mich deswegen mehr oder weniger mögen. Ich bin mutiger. Ich bin stark. Ich bin ich. Ich bin dankbar.

Eingrooven

Gleich mal fest klopfen, was ich zurück erobert habe. Heute geht es sofort wieder zum Indoor Cycling. Der Erfolg zeigt sich heute auf der Waage. Zwei Tage Sport – eins Komma zwei Kilo weg.
Der ganze Rummel hat mich in Ermangelung des Sports, in den letzten sieben Monaten, satte sieben Kilo schwerer werden lassen. Im Gegensatz zu früher bringt mich das jedoch nicht aus der Ruhe. Ich wusste: Wird das Fahrwasser ruhiger, schwinden die Kilos. Und genauso ist es nun. Seelisches Idealgewicht :-)Jetzt siebenundachtig acht.

Eingeweiht und Danke!

Sie riecht nicht mehr nach Farbe. Meine Wohnung. Jetzt riecht sie nach Party. Und die Party war toll. Auch ohne Küche. Die Wohnung wurde an meinem Geburtstag eingeweiht. Passt.
Ich bin dankbar! Dankbar für meine Freunde. Dankbar, für diese Wohnung, die in einem Haus liegt, das mich an schöne Zeiten aus der Kindheit erinnert. Dankbar, dass ich erreicht habe, was ich erreichen wollte. Dankbar, neue Menschen getroffen zu haben, die mein Leben bereichern. Dankbar, dass ich gesund bin. Dankbar, ach für alles 🙂
Heute geht es endlich (!) zum Sport. Yeah!

Hüftschmerzen

Inzwischen weiß ich, wo meine Hüftschmerzen herrühren: Die Hüftmuskulatur ist überlastet. Besonders der Hüftbeuger ist betroffen. Schwierige Sache. Eigentlich sollte man ihn schonen. Nur, wie macht man das? Denn, man braucht ihn für alles mögliche. Radfahren, Treppensteigen, den Rumpf aufrichten und so weiter.
Ich bin doped mit Diclofenac. Wichtig wäre jetzt den Rumpf zu trainieren, denn der Hüftbeuger ist meist betroffen, wenn der Rumpf zu schwach ist.
Tja, klingt eigentlich ganz einfach. Aber hat schon mal jemand versucht Situps ohne den Hüftbeuger zu machen?
Schöner Käse. Coolpacks hab ich auch besorgt. Die werde ich bei jeder Gelegenheit auflegen.
Scheint als mutiere mein Irland Tripp zur Reha Maßnahme.

Group Fitness Trainer

Nun, da ich meinen Indoor Cycling Trainer Schein bei Tomahawk gemacht habe, gibt es die Möglichkeit für mehr. Schließlich hatte ich bei der anderen Fitness Academy ja schon eine schöne Summe dafür hingelegt. Warum das also verfallen lassen? Inzwischen habe ich festgestellt, dass ich eine gute Motivatorin bin. Gerade bei Menschen, die sich ob ihres Gewichtes mit Sport schwer tun, oder denken, es hätte ja eh keinen Sinn. Auch zum Thema Ernährung weiß ich einiges. Der Leiter der Academy und ich werden uns nochmals zusammen setzen und einen Schlacht(Lehr)Plan für mich ausarbeiten. Es wird etwas mit Ernährung und Group Fitness, Schwerpunkt Workout, werden.
Nix Aerobic. Hüppemützje liegt mir nicht. Eher die Kraft Ausdauer Variante.
Nach dem Urlaub vereinbaren wir das Treffen. Und dann schauen wir mal, was aus mir wird.

Kraft tanken

Die letzten Tage/Wochen waren mental so anstrengend, dass körperlich einiges zurück gestellt werden musste. Es fehlte schier die Kraft. Dank des Auszeit Wochenendes habe ich wieder Meditationen in den Tagesablauf eingewebt. Das hilft. Heute war ich das erste mal wieder bei einem ausgiebigen Krafttraining, danach in der leeren(!) Sauna. Ich kann nicht leugnen, mein Körper hat an einigen Stellen mehr Rundungen und ist an anderen Stellen weicher. Ein wenig selbstironisch bezeichnete ich mich heute als „Blackroll“. Gut, dass mein Muskelaufbau recht flott ist. Nächste Woche sieht das wieder anders aus. Dem Geist hat das Training ebenfalls gut getan. Wie heißt es so schön? Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.

Beine? Hab ich.

Insgesamt haben meine Beine in zwei Tagen netto drei Stunden und fünfzehn Minuten Mr. Freeze bekommen. Ich bin ausgepowert. Und glücklich. Für mich gibt’s keine bessere Methode, um Dampf abzulassen. Das hatte ich bitter nötig. Besonders gefreut hat mich das Equipment des Hochschulsports. Vom Feinsten. Ich durfte Tomahawk treten. Das sind richtig coole Indoor Bikes. Wieder alles richtig gemacht Silvia. Jetzt ist aber Erholung angesagt. Die Beine verlangen danach. Ich spüre jetzt schon, dass sie, obschon trainiert, morgen an Muskelkater leiden.
Egal, ich bin zufrieden 🙂