Ready for Take off

So schnell geht das. Gefühlt gestern war ich selbst noch Klient und jetzt ist ein Coachingraum gemietet, die Flyer sind fertig, die Visitenkarten bestellt. Hach, was habe ich noch vor einem Jahr über die Selbstständigkeit geschimpft. Inzwischen habe ich eingesehen, dass Selbstständigkeit durchaus ihre Vorteile hat. Auf ein Neues also. Power House – Coaching und Hypnose. Wir brauchen noch ein paar Dinge. Eine Webseite steht noch aus. Und Kleinkram. Doch wir sind da.
Jetzt dürfen wir etwas zurück geben. Herrlich!

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Sei gut zu Dir

Meine Master Arbeit ist fast fertig. Und sie ist ein Rückblick. Ich blicke zurück, auf die letzten fünfzehn Monate. Beim Wandern würde ich sagen „Strecke gemacht“.
Mir war früher nicht bewusst, was ich mir in meiner Sucht nach Anerkennung selbst angetan habe.
Dieses suchen nach Liebe, Anerkennung, ja Erfüllung im Außen. Die Sorge, dass jemand mich nicht lieben könne, wenn ich meine Meinung sage. Wenn ich sage, dass mir etwas nicht gefällt. Wenn ich sage, ich möchte lieber dies und jenes. Da spielt es keine Rolle, ob das beim Sex, bei der Einrichtung des Hauses, bei Essen, das nicht schmeckt, schämen, wenn mein Verhalten auf Unwillen stößt… Die Palette ist lang.
Weil der Mangel sich in allen Lebensbereichen niederschlägt.
Manchmal sind da noch Reste von alten Mustern. Doch merke ich, dass es die Gewohnheit ist und nicht der Mangel. Woran merke ich das? Wenn ich nicht kongruent bin. Es sich nicht stimmig anfühlt. Und was dann? Ich korrigiere. Welch ein Wunder, was dann passiert: Mit einem Schlag geht es mir gut.
Es ist ein gutes Gefühl, ohne Verlustängste durch die Welt zu gehen. Und ich habe einen tollen Beitrag gefunden, darüber, wie man seine Entscheidungen treffen kann und sich gut dabei fühlt. Nur, falls es jemanden gibt, der sich in der Beschreibung der Silvia von früher wieder erkennt 😉

Silvia at its best 

Springen. In der Firma, in der ich bis Juni fest angestellt war. Das ist jetzt ein Teil meines neuen Lebens. Der andere Teil ist die neue Selbstständigkeit Coaching und Hypnose. Hier bedarf es noch ein wenig mehr der Vorbereitung, als gedacht. Macht aber nix. 

Zurück zum Taxi: Das Springerleben bringt es mit sich, dass ich verschiedene Autos, mit unterschiedlichen Kennungen fahre. Die letzten Tage war das Geschäft ein wenig träge. So freue ich mich zu lesen, dass ich am folgenden Tag gleich mit einer Fahrt zum ICE beginnen darf. Fröhlich besorge ich mir auf dem Weg zur Abholadresse mein Frühstück und cruise dem großen Geld entgegen. Ich bin zu früh und erfreue mich des Anblicks einer Horde Spatzen, die sich zwitschernd und hüpfend vor einer Hecke tummelt. Diese kleinen Pipmatze sieht man auch immer seltener. 
Fünf Minuten vor Abholzeit kommt ein weiterer Kollege unserer Firma angerollt. Staunend frage ich, ob auch er Frau xy abholen soll. So stünde es auf der Liste. Fragezeichen stehen auf meiner Stirn geschrieben. Die Liste weiter konsultierend löst er das Rätsel. Ich habe mich in der Kennung geirrt. Oder ich war verblendet vom Mammon, der da winkte. Wie auch immer, ich grinse, finde es witzig. So begebe ich mich zu meiner Abholadresse.
Ich schätze, es war der Wunsch der Vater des Gedanken. 😀