Ich wäre gerne…

Hach…

voninnennachaussenblog

Ich wäre gerne mutig und würde mich jeder Herausforderung stellen.

Ich wäre gerne stark und würde jedes Wagnis auf mich nehmen.

Ich wäre gerne wortgewandt und würde jede Argumentation für mich entscheiden.

Ich wäre gerne selbstbewusst und würde das tun, was ich will.

Ich wäre gerne unabhängig und würde meine Freiheit genießen.

Ich wäre gerne zuversichtlich und würde mir weniger Sorgen machen.

Ich wäre gerne ehrgeizig und würde für meine Ziele kämpfen.

Ich wäre gerne ungezwungen und würde jeden Spaß mitmachen.

Ich wäre gerne albern und würde über alles lachen.

Ich wäre gerne pflichtbewusst und würde tun, was zu erledigen ist.

Ich wäre gerne diszipliniert und würde mir kaum Ausrutscher erlauben.

Ich wäre gerne extrovertiert und würde mich mit wunderbaren Menschen umgeben.

Ich wäre gerne leidenschaftlich und würde jeden Moment mit Genuss erleben.

Ich wäre gerne zufrieden und würde mich des Lebens erfreuen .

Überlege ich dann, was ich gerne…

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Es Hagelt Walt Disney 

Sonntag. Die Sonne brennt. Es ist heiß. In der Ferne türmen sich Wolkenberge. Gemeinsam mit meiner NLP Freundin aus Berlin fahre ich in die Rheinaue, auf der Beueler Seite. Für die Walt Disney Strategie wollen wir auf fließendes Wasser blicken. Was ist da besser als Gevatter Rhein. Die Decke ausgebreitet, unter einer kleinen Baugruppe, mit Blick auf den Strom, beginnen wir unser Werk. Eine halbe Stunde träumen, kritisieren und planen wir, als der erste Donner rollt. Flux wird es finster. Vereinzelte Tropfen fallen aufs Blätterdach. Das zieht vorbei, denken wir. Zwei Minuten später versuchen wir uns mit der Wolldecke, auf der wir eben noch saßen, vor den Fluten zu retten, die sich vom Himmel ergießen. Sekunden später fallen Hagelscheiben (nicht Körner) aus den Wolkenschaften. Wir sehen aus, als wären wir einem Plantschbecken entstiegen.
Als das Wasser über die Schräge, auf der wir sitzen, in die Hose läuft, reicht es. Wir flüchten zu anderen Flutopfern, unter einen Grillpavillon. Ich sehe mir das Ding genauer an. Dicke Eisen T-Träger bilden das Gerüst. Gewitter. Eisen, das gen Himmel ragt? Nix für mich. Wir laufen Richtung Maschit, als das Schauspiel einfach so aufhört. Alle nass, Auftrag erledigt. Abgekühlt ist es auch. Danke.
Beim Maschit angelangt, sehe ich, dass es eine halbgute Idee war, das Schiebedach gekippt und die Fenster einen Spalt offen zu lassen. Im Armaturenbrett steht das Wasser, die Sitze sind nass. OK, wir ja auch. Passt. Wir putzen die beschlagenen Scheiben und das, vorher, staubige Armaturenbrett. War auch längst überfällig.
Amüsiert über unsere verhagelte Strategie fahren wir zu mir. Das Auto lass ich draußen trocknen. Jetzt steht alles offen.
Die immer noch vorhandene Wärme und der Wind tun ihr Übriges. Maschit trocken. Prima. Und sauber 🙂
Wieder einmal freue ich mich, kein Elektronik Wunder zu fahren. Hätte es da in die Schaltkulisse geregnet, hätte es vielleicht Probleme gegeben. Aber sooooo.

Ich bin

Wo bist Du?
Hier.
Wie spät ist es?
Jetzt.
Was erlebst Du?
Momentum.

„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“
Abschreiben aber auch nicht. Ich bin glücklich. Einfach so. Ich habe nach langer Zeit (sehr langer Zeit) eine Entscheidung nur aus mir heraus getroffen. Meinen Standpunkt klar gemacht und war mir des Moments des Schmerzes, der folgen würde voll bewusst. Und ich war bereit den Schmerz auf mich zu nehmen. Selbst die Entscheidungen für die Trennung,von meinem Mann, die Reise nach Irland (ja, ich schätze fast alle) waren in irgendeiner Form durch das Außen gesteuert. Gefallsucht, Aufmerksamkeitsdefizite, Zuwendung. Was es halt so an Mangelerscheinungen gibt. Heute, heute war es schlicht die Liebe zu mir selbst, die mich bewegt hat, etwas zu beenden, das zwar schön war, mir aber Schmerzen bereitete.
Ich steh zu mir. Nicht ein bisschen, sondern hundert Prozent.
Was das ausgelöst hat, hat die Trauer über das Ende hinweg gefegt, wie ein Tsunami.
Den Rest des Abends habe ich mit Freundin/Geschäftsparterin gesungen und getanzt.
Als ich ihre Wohnstatt verlasse, spüre ich die Nachtluft auf meinen nackten Armen, höre die Grillen überlaut zirpen, sehe die Sterne über mir, auf schwarzem Samt. Mein Herz weitet sich noch mehr. Ich fühle eine solche Verbundenheit mit mir und dem Universum, dass es mich fast umhaut. Ich lasse den Motor des Maschit an, fahre heimwärts. Nicht, wie sonst, in einem Affenzahn. Nein, ich cruise. Drehe das Fenster runter. Der Fahrtwind weht durch mein Haar. Genießen. Diesen Augenblick der Vollkommenheit. Core Zustand. Einfach so. Einfach, weil ich voll zu mir stehe. Hat lange gedauert. Und es ist geil.

Herzverirrlichterei 

Transformation ala Silvia. Ach jaaaa. Einlassen auf so ein Techtelmechtel Dings, mit einem Herrn, der von Anfang an mit offenen Karten spielt. Er sei zu sprunghaft, wolle keine Beziehung. So am ersten Abend. Mir ist’s egal, ich hab Lust, der Sex ist wonniglich. Doch Vorsicht ist geboten, weil wissen darf es keiner. Auch OK, denkt Silvia und merkt alsbald, dass ihr Herzchen da ganz anderer Meinung ist. Stechen tut’s, wenn er da spricht, nein auf’s Foto darfst Du nicht. Es könnte wer erfahren, der’s nicht duldet, einer dem der Herzensmann den Frondienst schuldet. In Hotels feiern wir Liebesnächte. Mein Herz schmerzt leise vor sich hin. Wenn es liebt, will es das offen zeigen. Heute endet diese Zeit. Dem Herzen reicht’s, es ist soweit. Ich will zu mir und meiner Liebe steh’n. Nicht mich damit verstecken geh’n. Beendet ist die Liaison. Erst ging’s mir gut, doch ahnt man schon: Wieder ein kleiner Tod, das Herzchen trauert. Doch lieber kurzer Heftigschmerz, als wenn er ewig dauert. 

Trotzdem sag ich: 

Die Zeit war schön, der Schmerz wird geh’n. 

Ich danke Dir! 

Auf Wiedersehen! 

Lebensfunke

Während des Masters hatte ich das große Vergnügen, einen jungen Mann kennen zu lernen. Dieser Mensch hat eine mentale Stärke, die mich tief beeindruckt. Weil er sie auch zu nutzen weiß. Dazu ist er äußerst liebenswert. Witzig. Gleichwohl ernsthaft und ehrlich.
Heute hat er ein Gedicht raus gehauen, welches ich mit seiner Erlaubnis hier veröffentlichten darf. 
Ich finde, es beschreibt vieles, was im Menschen vor sich geht. Und es bringt eventuell manch einen dazu, seinen Funken wieder zu fühlen. Ich bin mir sicher, von Joachim Brandstätter wird man noch hören. Auf die eine oder andere Weise.

Lebensfunke
Wir Menschen sind so groß und auch so weise
Treffen Entscheidungen auf eigene Art und Weise
Der eine will Pilot werden und im Weltraum fliegen
Der Andere den Ball vor dem Gegner ins Tor kriegen
Viele wollen ihren Traum dann doch wieder verwehren
Versuchen sich in anderen Bereichen des Lebens zu bewehren
Doch ein Funken ist in jedem stets vorhanden
Jedoch wissen wir es nicht wie es dies gilt zu tragen
Unsere Filter arbeiten präzise und makellos
Wurde uns in der Kindheit beigebracht erbarmungslos
Das zu machen was Recht ist und auch profitabel
Ohne Rücksicht auf möglichen Tadel
Der Lebensfunke in dir beginnt zu glühen
Dir immer heißer wird dich zu spüren
Bis schließlich du schon innerlich brennst
Und endlich deine neue Chance erkennst
Deinen Traum zu spüren in jeder Faser
Nun endlich der Weg für dich wird immer klarer
Dein Funke wird zur großen Flamme
Und deine Zweifel ein für alle Mal verbanne!
Drum sing deinen Song laut im Chor
Du bist nun mächtiger als jemals zuvor!
Lebe Funke lebe heiß und innig!
Lebe Funke lebe laut und schallend!
Lebe Funke lebe grell und erleuchtend!
Lebe Funke lebe für die Seele in dir!

*Joachim Brandstätter*

Vom Gold schürfen

Ihr tätet gut daran, Menschen des Nicht-Handelns zu werden. Unablässig seid ihr mit irgend etwas beschäftigt. Ihr gebt vor, die Wahrheit zu suchen, euch in der Meditation zu üben, und legt eure Auffassungen über die Buddhalehre dar. Dieses ganze Treiben ist nur hinter leeren Worten her sein und ist völlig sinnlos. Unmittelbar nachdem mir mein […]

über Die inneren Schätze heben — Mystik aktuell