Besuch aus Frengeland

Freitag Abend. Petra vermeldet Ihre Ankunft am Bonner HBF. Mit dem Maschit brause ich los. Wir treffen in der Halle aufeinander, fallen uns in die Arme. Was für eine Freude!

Schnell das Gepäck in den Kofferraum, durch den Abend Richtung Silviabehausung zischen. Schon auf dem Weg ganz viel Geschichten tauschen. Einfach herrlich!
Bei mir angekommen geht es so weiter. Bei leckerem Tee. Bis halb drei in der Nacht.
Während der Berichterstattung stellt sich heraus, die Gute ist im NLP schon eine Stufe weiter. Meine Lieblingsschweinebäuerin hat bereits den Master. Cool, so kann ich ein wenig vorschnuppern.
Wir kommen prima miteinander aus. Völlig unkompliziert. Wir greifen wie Zahnräder ineinander. Genau wie vor einem Jahr, bei der Schreibwerkstatt.
Am nächsten Tag schauen wir uns das Karnevalsspiel der Telekom Baskets an. Wie drauf geschmissen, leide ich an Magenkrämpfen. Die Party nach dem Spiel fällt aus. Das kann unsere Stimmung nicht trüben. Wär eh zu laut und wir sind mit unserem regen Austausch noch nicht fertig. Also, weiter Tee trinken, weiter Geschichten erzählen (wovon die inzwischen zur freien Journalistin gewandelte Landwirtschafterin viele mit gebracht hat, von ihren Reisen). Wieder zwei Uhr.
Am nächsten Morgen wollen wir uns einen der „Veedelszöch“ ansehen. Mein Darm, mit wenig Charme, macht uns einen Strich durch die Rechnung. Ich wage nicht, mich allzu weit von den Herren Villeroy und Boch zu entfernen. Das könnte buchstäblich in die Hosen gehen.
Ok, dann halt ein Coaching. Dabei lerne ich gleich ein Format, dass ich während des Seminars verpasst habe. Und darauf gleich ein schönes Zitat, vorgetragen von der in England lebenden Fränkin: „Things don’t happen TO You, they happen FOR you.“
So auch mein Magen-Darm Effekt:
Während Petra eine Empfehlung schreibt, sortiere ich, endlich, den lange vor mir her geschobenen Papierkram. Meine Regale strahlen nun wieder eine ZEN gleiche Ruhe aus.

Heute Morgen fahre ich die Perle zurück zum Bahnhof. Den Rosenmontagszug in Köln hat sie im Visier. Nach inniger Umarmung zum Abschied und Vorfreude auf das nächste Wiedersehen (diesmal in England) entschwindet sie zum Bahnsteig 1.

Ich fahre zur Ablösung. Es ist nichts los. Außer in meinem Bauch, der sich noch nicht ganz erholt hat. Telefonat mit meinem Disponenten. Er gibt das OK, zum Kurieren. Also, wieder abgestellt, die Droschke und Heimreise. Inzwischen habe ich das Wohnzimmer umgeräumt, so, dass auch ein kleiner Esstisch Platz findet, an dem ich gegebenenfalls arbeiten, sprich schreiben kann.
„Things don’t happen TO you, They happen FOR You.“

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