Zehnwortgeschichte von Westendstories – Raunacht

Wir schreiben wieder gemeinsam. Westendstories bittet zu Stift. Und ich nehme gerne Platz 🙂

Raunacht.
Schwülstig intonierte der Gestaltwandler uralte Zaubersprüche.
Die alte Hexenküche, die er aufgetan hatte, war minimalistisch ausgestattet.
Den Mörser, für die Herstellung der Grundmischung, hatte er aus Blitzzement gegossen.
In diesen gab er nun die mitgebrachte Pfefferminze und die Zaubernuss.
Auch der Stößel fehlte, doch entdeckte er an der Decke einen angeranzten Klappspaten.
Das würde gehen. Flux den Stiel abmontiert und mit dessen Ende kräftig in den Mörser stoßend,
wurde aus den Zutaten ein staubfeiner Puder.
Mit der Textur zufrieden, schritt er mit dem Mörser zu der Nebelmaschine, die er im Gebrauchtwarenhaus
ergattert hatte und füllte den Puder hinein.
Beim Betätigen des Schalters gab es erst einen röchelnden Laut, dann war sie da:
Die Pfefferminz-Zaubernuss-Sahnewolke.
Welch ein Duft, welch ein Nebel. 🙂

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7 Gedanken zu “Zehnwortgeschichte von Westendstories – Raunacht

  1. In Deinem Blog schneit es ja….ooooh….ich bin entzückt! 🙂 und wünsche Dir ein schneeiges Wochenende wie der Genuss Deiner formidabel gehexten Pfefferminz-Zaubernuss-Sahnewolken: kühl und süß. Eine feine Textleckerei hast Du kreiert…
    Liebe Grüße von der Fee✨

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