Wintercappuccinostrom

Noch ein halber Meter. Dann hat der große Strom seine alte Größe erreicht. Cappuccino braun, nicht, wie im Sommer, Smaragd grün, durchfließt er die drei Brücken der Stadt. Die „Rheinnixe“, so heißt die kleine Personen Fähre, muss keine umständlichen Pirouetten mehr drehen, um sich mit Ihrem Anleger zu vereinen. Durch die Stadt weht ein kalter November Wind. Von siebzehn auf drei Grad, in einer Nacht. Da frieren, neben Säufer und  dem Hurenbock, auch noch andere im Winterrock. Die Sonne gibt ein letztes Stelldichein, hinter Milchglaswolken, bevor sie gänzlich verdeckt wird. Der Winter naht. Pünktlich zu Glühwein, Eierpunch und Feuerzangenbowle. Heute in einem Monat ist Heiligabend. Dieses Jahr ist tatsächlich geflogen. Und ich mit. Na dann…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s