Zwei Oberstübchen

Es gibt da diesen Film: „Der Mann mit den zwei Gehirnen“. Wer ihn nicht kennt, hier.
Nun, ich kann bald ebenfalls einen Film drehen: „Die Frau mit den zwei Oberstübchen.“ Denn, es mag nicht jeder wissen, vom Gestzgeber ist es abgesegnet, dass die Angehörigen für drei Monate die Mietfortzahlung übernehmen (es sei denn, es findet sich flux ein Nachmieter), stirbt ein naher Verwandter. Ich sag mal, näher als eine Mama ihrer Tochter geht nicht. Auch bei größtmöglicher gehaltener Distanz. Das ist doch prima! Meine Mutter wohnte im Dachgeschoss. Das heißt, ich bin nun stolze Mieterin (oder Bezahlerin) von zwei Dachwohnungen, die ich beide NICHT bewohne. Die einzige Dachwohnung, die ich kostenlos bewohne, ist die derzeitige beim Herrn Gemahl.
Warum ich nicht einfach in die Wohnung meiner Mutter ziehe? Ich mag den Gedanken nicht, dass sie dort tot gelegen hat. Außerdem mochte ich die Wohnung nie. Und, es ist ein Dachgeschoss. Davon bin ich geheilt, seit ich bei vierzig Grad die Stinkewohnung aufschloss. Zu warm. Im Prinzip kann ich nicht viel tun. Nur warten, bis diese absurde Situation ein Ende findet. Eine gute Übung für Madame Kontrollfreak. Es kommt der Tag, da wird Normalität einkehren im Silvialeben. Wenigstens ein wenig. Bitte.

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5 Gedanken zu “Zwei Oberstübchen

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