Vorstellungsgespräch II

Bis ich ins Zimmer trete, bin ich gegen null tendierend nervös. Dann öffnet sich die Tür und ich sehe ein ganzes Gremium (sieben Leute), das mir entgegen schaut. „Hoppla“,sag ich,“so ein Aufgebot für mich!“ Nun bin ich doch ein bisschen unruhig.
Sie sind alle sehr freundlich. Unterschiedliche Bereichsleiter: von der Gleichstellungsbeauftragten, bis zum Fahrdienstleiter. Und alle sagen oder fragen etwas.
Es gibt Fragen, die liegen einem und es gibt Fragen, die liegen einem weniger. Es gibt Formulierungen, die man besser sein lässt und andere mit denen man punktet.
Zugegeben, ich gehe eher unvorbereitet in das Gespräch, somit muss ich bei mancher Frage einräumen, es nicht zu wissen. Andere beantworte ich dafür umso besser.
Wie ich abgeschnitten habe, kann ich nicht sagen. Ich weiß, dass ich hie und da Formulierungen (ich würde) benutzt habe, die suboptimal waren. Doch, ich habe auch gesagt, ich sei nervös. Das dürfen sie ruhig wissen. Trotzdem bin ich selbstbewusst geblieben und ehrlich.
Mittwoch darf ich anrufen und fragen, ob ich in die engere Wahl gekommen bin. Wenn nicht, war es eine Übung und wenn ja, soll es so sein. Es gibt Dinge, auf die hat man ab einem bestimmten Punkt keinen Einfluss mehr.
Es bleibt spannend.

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11 Gedanken zu “Vorstellungsgespräch II

  1. Du solltest damit aufhören jedes Wort literarisch zu bewerten. Kein Mensch wird dir bei einem Vorstellungsgespräch Passiv in Sätzen negativ auslegen. Sicheres Auftreten punktet immer. Und Grundnervosität ist normal.

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