So ein Morgen

Vogelzwitschern beim Verlassen des Hauses. Lenz tanzt in der Blutbahn. Luna weilt verschleiert am noch dunklen Westhimmel.
Im Osten zartes Morgengrau. Im Auto Radio eine alte Trainings CD von Frost.  Schwelgen in Erinnerungen. Die B 9 im Tiefflug. Sechs Uhr.

Sechs fünfundvierzig. Den letzten Patienten abgeliefert, gönne ich mir was. Runter zur Rückseite des  Rheinhotel Dreesen. Blick auf die andere Rheinseite.
Blau-violett-rosa spannt sich der Himmel übers Siebengebirge, durchwirkt von gazeartigen Zirruswolken. Die Luft ist klar. Das Gästehaus Petersberg thront
prächtig ausgeleuchtet auf der gleichnamigen Erhebung. Vor mir fließt, gut gefüllt, Vater Rhein. Auch er im zartem rosa, des sich spiegelnden Himmels. Nichts stört. Niemand hier, außer mir. Ich atme ein, ich atme aus. Wunderbar.

Heimwärts.

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