Mach’s Dir selbst

Topform. Kein Vergleich zu gestern. Die neue Trainerin hat zum zweiten Mal eine Vertretung bestellt.
In der Regel bin genügsam, glaube ich. Bisher hat die „Neue“ nicht brilliert. Erst der Einstieg, der mir nicht gefallen hat und zweimal Ausfall. Hinzu kommt: Die Vertretung hatte nur eine Stunde Zeit, obwohl der Kurs eineinhalb Stunden dauern soll. Ja, ich bin dankbar, dass der Kurs überhaupt stattfand. Doch, ein wenig enttäuschend ist das schon. Mag sein, wir sind von Mr. FREEZE und seiner Zuverlässigkeit verwöhnt. Ständig die neue Trainerin an ihm zu messen, ist womöglich nicht fair. Doch uns, die wir immer bei ihm gefahren sind, schmerzt es.
Die Vertretung sagt mir vom Trainingskonzept her eher zu, doch wir sind nicht beim Wunschkonzert. Gleichwohl die Trainingsgestaltung ok war, bin ich nach der ersten halben Stunde dazu übergegangen, Teile vom Freeze Programm zu fahren. Ich hab keine Lust, mich unterfordert zu fühlen. Beim Cycling will ich ackern. Jede Faser spüren. Es interssiert mich nicht mehr, ob es die anderen irritiert, wenn ich anders fahre, als der Rest des Kurses.
Endlich wieder cyceln. Das tut so gut. Die Sauna hilft auch die letzten Verspannungen zu lösen. Herrlich!

Irland. Ich freue mich so sehr auf meine Reise. Wünsche, mir noch mehr Klarheit für mich selbst. Das geht am besten mit etwas Abstand zum Alltag. Wenn ich an die Insel denke, lächle ich. Schon immer will ich dort hin. Endlich wird es wahr. Noch neun Tage, fast nur noch acht.

Die letzten Tage fallen unter die Rubrik Seelen Feng Shui. Ich habe viel alten Kram aufgestöbert und losgelassen. Fühle mich befreit. Zwangshandlungen aufgrund von Süchten, resultierend aus Mangel sind eine Belastung, die ich niemandem wünsche. Umso glücklicher bin ich, für mich den Schalter gefunden zu haben. Es ist unglaublich, von einer Stunde zur nächsten habe den Zwang abgestellt und damit das unterschwellige Leid.
Ein Gefühl der Freiheit durchdringt mich. Welch wunderbares Geschenk von mir, an mich. Selbst, wenn viel los ist in mir, ist da ein Ort der Ruhe. Wie früher bei Opa Adi unterm Dach, wenn wir den Tauben lauschten. Das Gehetztsein ist fort.
Frei von zwanghaften Gedanken, frei von Zwangshandlungen, an die grüne Insel denkend, werde ich mich nun ins Land der Träume begeben.

Das Leben ist eine Achterbahn. Und es ist schön.

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3 Gedanken zu “Mach’s Dir selbst

  1. ja … DEIN Leben ist wahrlich eine achterbahn 🙂 … geht beständig rauf und runter … hin und her und auf und ab und mir wird schwindelig und übel

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