Sie schleicht sich an

Die Ruhe.
Nachdem ich das Grundgerüst für die Lesung so schnell stehen hatte, gab es noch ein paar Dinge für den Kartenverkauf zu regeln. Das ist nun auch erledigt.
Auch die Plakate beim Verlag sind geordert.
In Sachen Hochschulsport warte ich auf den Mitgliedsausweis der Universitätsgeselschaft. Ohne den keine Semesterkarte. Ohne Semesterkarte kein Sport. Ohne den auch kein Studium Universale. Ohne den keine Uni-Bibliothek.
Beim Taxiverkauf warte ich auf einen neuen Käufer.
Der Herr Gemahl ist wieder von einer Erkältung geplagt, sprich ziemlich platt und atemlos.
Kein Nervenkitzel. Nichts zu tun (außer dem Kassenbuch, was wenig spannend ist).
Ich könnte die einkehrende Ruhe genießen, doch stelle ich fest, dass mir dazu scheinbar ein Gen fehlt.
Warten finde ich doof. Machen ist viel anregender.
Wie findet man eigentlich einen Verleger? Oder besser, wie findet man einen, der das, was man schreibt, auch haben will?

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16 Gedanken zu “Sie schleicht sich an

  1. Es gibt kluge Menschen, die Bücher darüber schreiben, wie man Bücher verkauft. Oder sie schreibt. Diese Klugheit füllt dann deren Geldbörse. Mit anderen Worten: Schreib für dich. Verleger, Lektoren interessiert es keinen Deut, was unbekannte AutorInnen von sich geben. Diese Erfahrung haben Tausende und Abertausende schon gemacht. Quasi jeder, der jemals zu schreiben begann.

      • Wenn du mir direkt antwortest kann ich das auch lesen. 😉 Zufall, dass ich den Beitrag noch mal las. Book on Demand (BoD), oder Self-Publishing ist die Rettung für alle Menschen, die gern ein Buch veröffentlichen möchten. Von BoD rate ich ab, da gibt es viele Schwarze Schafe, die viel Geld verlangen, um (d)ein Buch zu verlegen. Im Endeffekt bedeutet das nur: sie drucken und binden es auf deine Kosten. Ein ausführliches Lektorat gibt es dort nicht. Wenn dann nur gegen richtig fette Kohle. Über die Qualität sage ich besser nichts.

        Ich war vor Jahren in einem Verlag und habe einer sehr guten Lektorin über die Schulter geschaut. Verlage werden meist von unzähligen Manuskripten erschlagen, die sie nie angefordert haben. Einige mögen gut sein, passen aber nicht ins Verlagsprogramm. Der Großteil ist „Gestammel“ und hat keine literarische Qualität. So die Worte der Lektorin. Und die Frau ist hart, aber fair.

        Sie sagte auch: „Viele Leute halten sich für Schriftsteller. Einige haben auch Talent. Aber Talent allein reicht nicht, um ein Buch zu schreiben. Ohne die richtige Technik bleibt ein Stück Kohle immer nur Kohle und wird nie zum Rohdiamant.“

        Verlage haben meist ein Team von Autoren, die sie betreuen. Und auch der Tag eines Lektors hat nur 24 Stunden. Hat ein Manuskript nichts zu bieten, spricht es den Lektor nicht sofort (1. Satz!) an, landet es im Müll. Oder scheitert schon bei der Vorprüfung im Korrektorat.

        Stefanini / Gescheuchter Igel hat ihr Buch selbst verlegt. Du kennst doch ihre Seite?

  2. Self-Publishing. Amazon zum Beispiel. Vorteil: kostenlos, wenn du alles selbst machst. Nachteil: wenn du nicht alles selbst machst (Werbung), kräht kein Hahn danach. Und: Amazon-Bücher kann man nicht in der Buchhandlung bestellen, sondern NUR bei Amazon. Oder dann eben bei dir. 🙂

  3. Das mit Amazon stimmt nicht ganz, wenn du über Bookrix einstellst, erscheinen die Bücher auf jeder der bekannten Plattformen. Wie das dann mit dem Print aussieht, weiß ich nicht genau. Das geht bei Amazon allein über creatspace … , musst du dich „einfach“ mal durchlesen. Was nicht soooo einfach ist, weil ziemlich umfangreich und verwirrend.

  4. Nandalyas Kommentar sagt alles … Find ich klasse. Vielleicht eine Ergänzung: Selfpublishing ist harte Arbeit, weil man alles selbst machen muss, und insbesondere Werbung ist da wichtig, sonst bleibst du schlicht ungelesen. Selbst wenn man wirklich gut ist :-/

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