Verpasst

Irgendwie geht mir alles durch:
Gestern höre ich das erste mal von Anschlägen in Kopenhagen. Beim ebenfalls ersten mal fernsehen der letzten Wochen, erfahre ich von abgesagten Karnevalszügen wegen Anschlagsdrohungen. Geht’s noch? frag ich mich. Ist es jetzt soweit, dass wir uns nun doch von Angst regieren lassen?
Der Herr Gemahl liest aus dem Netz, es wurden in Bonn Lengsdorf (ich lebe hier) zwei Taxifahrer, in zwei aufeinander folgenden Nächten überfallen. Quasi vor meiner Haustür. Mit vorgehaltener Waffe, so steht es geschrieben. Das gab es in Bonn schon lange nicht mehr. Ich steige trotzdem am dunklen Morgen ins Auto.
Nun sitze ich frühstückend in der Droschke. Am Rheinufer, Anleger der Godesberger Fähre, Blick nach Niederdollendorf. Der Strom fließt unbeeindruckt von all diesen Geschehnissen Richtung Nordsee. Die Uferbeleuchtung spiegelt sich in der Strömung, während hinter dem hell erleuchteten Gästehaus Petersberg der Morgen graut.
Ich muss los. Die nächste Vorbestellung ruft.

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10 Gedanken zu “Verpasst

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