Die Kunst des Nährens

Nun habe ich mich wieder mal hinreißen lassen, mir Sorgen um das Seelenleben
anderer zu machen. Eine gewisse Zeit lang ist das Ok. Doch nun möchte ich mich
regenerieren. Mir selbst wieder Gutes tun. Den Schmerz der Welt eine Weile von
mir abperlen lassen. Das Schicksal anderer nicht so nah heran lassen an mein
eigenes Herz. Abstand nehmen und wahren. Ruhe bewahren.
Das Leben schön. Zeit für Genuss.
Für Verbindung mit den Wunderbaren meiner Welt. Den Weisen, den Philosophen,
den Liebenden, den Freudvollen, den Offenherzigen, den Warmen.
Den Annehmenden, den Mutigen, den Unverschlossenen, den Lernenden,
den Lehrenden. Den Verrückten. Den Verzückten.
Und nicht zuletzt, Verbindung mit mir. Zentrieren. In meine Mitte rücken.
Mich halten und liebevoll mit meinem Sein umgehen.
Hach, meine Welt ist schön, bunt und fassettenreich.
Guten Morgen!

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