ICG Trainerausbildung – Belohnung

Heute wird nicht gezählt. Kein Cueing, kein Takt, kein Beat, keine Phrase, kein Musikbogen.
Ich bin platt heute. Mental, wie körperlich. Mental, weil es hohe Konzentration fordert, bei der Musik zu bleiben, auch, wenn man abgelenkt ist. Schließlich muss man zählen, um seinen Einsatz zu hören.
Den sollte man als Trainer möglichst nicht verpassen. Das wäre, als würde der Dirigent ihn verpatzen. Das ist die mentale Anstrengung.
Körperlich hat es mich gefordert, weil wir, wenn auch nicht acht Stunden pro Tag, doch fünf Stunden in zwei Tagen gefahren sind. Wir sind Jumps gefahren (um das Cueing zu üben), bis zum erbrechen. Jumps heißt, aufstehen, hinsetzen, aufstehen, hinsetzen. Und damit uns nicht langweilig wurde haben wir auch noch reichlich Freeze mit eingebaut. Und das in nahezu perfekter Haltung. Ich hatte schon eine gute Haltung, bevor ich zur Schulung kam, doch lässt man sie, als Mitglied im Kurs, auch mal schleifen, wenn man ermüdet. Das war an diesen zwei Tagen nicht der Fall.
Wie ein Sensei im Karate, ging der Coach immer wieder hin und hat korrigiert. Das war gut. Ich habe Muskelkater. Mancherorts mehr als nur ein bisschen.
Ich war fleißig, habe mir geholt, was ich mir gewünscht habe. Das Zertifikat wird online zugesandt.
Daher heute: Dolce Vita.
Erst meine Morgengymnastik, dann ein wenig Meditieren, Tasche packen, Obst kaufen und in die Sauna fahren um den kompletten Tag zu entspannen.
Welch wunderbare Aussichten.
Das habe ich mir verdient.

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