Auf dem Kissen

Über eine Stunde bringe ich in meinem Meditationsraum zu. Auf dem Kissen. Erst in der Stille. Dabei feststellen , dass der Heizkörper interessant rauscht. Klingt, wie Kampfjets, die auf einem Flugzeugträger landen. Also vom Anflug, bis zum Aufsetzen. Ärmelwasserbild schauen. Wieder neue Entdeckungen darin machen. Einen Turbanträger, einen Pfeiferaucher, Einen Chinesen, der so einen runden Strohhut trägt, der oben so spitz zuläuft. Und eine Dame mit einem großen runden Hut, wie auf der Pferderennbahn. Ziemlich viele Figuren mit Kopfbedeckung. Ob mir das was sagen soll? Vielleicht, dass ich gut behütet bin 🙂
Nach dem Lauschen und dem Schauen bekomme ich Lust auf die Musik von Roland, dem Barden. Ich sitze, lausche und höre ein Instrument heraus, das mir bisher entgangen war. Die Glasorgel. Ja, auf Wassergläsern musizieren kann er auch. Ich bin begeistert. Sitze und genieße die Klänge, lasse mich ganz von den Tönen ausfüllen.
Plötzlich Stille, wieder das Rauschen der Heizung. Das Teelicht vor meinem Buddha ist fast ganz runter gebrannt. Die CD Ist zu Ende. Der Herr Gemahl ist in der Zwischenzeit heim gekommen, auch das ist mir entgangen.
Ich fühle mich erfrischt und ausgeruht. Und sehr ruhig. Das war dringend nötig, so hat es den Anschein.

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4 Gedanken zu “Auf dem Kissen

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