Vom richtigen Wort

Worte finden, anseh’n
und verwerfen, sich schinden.
Tief tauchen ab zum Seelengrund,
heben den ersehnten Fund.

Schürfen, nach Wort mit feinem Sinn,
als wenn’s ums nackte Leben ging.
In die Stollen des Herzens tief hinein,
Silbenerz finden, Worte wie Gold, so rein.

Wehe mir es bleibt verwehrt,
es bitter in der Seele zehrt.
Wie soll ich nur Geschichten schreiben,
wenn Worte mir verborgen bleiben?

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3 Gedanken zu “Vom richtigen Wort

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