Nicht gerecht

Weil mir für die Freundin kein Geschenk einfallen will, versuche ich ein Gedicht, wenigstens ein Vers soll her.
Und nun das Schräge:
Mir fällt nichts ein. Oder besser, bisher wird ihr nichts von dem gerecht, was mir einfällt.
Fader Furz, so fühlt es sich an. Unpassend, herausgequält, künstlich, nicht künstlerisch.
Es fehlt wohl die Distanz (Hö, Hö…).
Vielleicht in der Sauna.
Abwarten.

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4 Gedanken zu “Nicht gerecht

  1. Wenn ich möglicherweise aushelfen darf …?

    Starthilfe. – Oder das Gedicht, für das mir keine Freundin einfiel … 😀

    Der Tüpflischießerin im Hause
    Fehlte der Gedanke, der Banause,
    Ganz stubenrein ist leider jene Leere,
    In all der Überlegung weiten Meere.

    O Freundin Du, I moag Di doch,
    Und wollte schreiben eine Zeile noch,
    Zum weihnachtlichen Jahresende,
    Ganz schnell und fix und sehr behende.

    Aber leider tut’s Vergessen mich umgarnen,
    A fader Furz! Als wollt‘ er warnen.
    Quält distanzierend künstlich meine Denkerzelle,
    Hier und jetzt an dieser Tastenquelle.

    Ach liebste Freundin, wär’st Du bloß bei mir,
    Dann könnt ich Dich umarmen.
    Bräucht gar kein Wort zu richten Dir,
    Und könnt‘ mit Schweigen feinst umgarnen.

    Und immer noch gar fehlet jen‘ Gedanke,
    Zu schreiben das, was künstlerisch.
    Zu distanzierend, diese albern‘ Schranke,
    Die mich blockieren tut so manniglich.

    Es geht mir durch den Kopf, den ausgepreßten,
    Erinnerung unendlich vieler schöner Zeiten.
    Da sollt‘s nicht schwer sein, zu den besten,
    Schönsten und geliebten weiten Seiten reiten.

    Mein Herz, es strahlet weit und pochet tief,
    Ob uns’res Lebens, das gemeinsam rief
    Zu allerlei von Schabernack und Narretei.
    Und fortgesetztem Schalk so liebenswert und frei.

    O Jemineh, jetzt purzeln auch noch meine Sinne,
    Von Zeil‘ zu Zeil‘, die ich hier kunstvoll spinne.
    Fallen in den tiefes, endlos Loch hinein,
    Des ich vermeiden wollte, ach wie unfein.

    Nun denn, Du liebste, freundlichst, wertvollst, zarte,
    Wohlwollend Gönnerin meiner Zitate.
    Die schenken diese Buch- mit Suppstaben möcht‘Dir,
    Als tüpflischießertaxlerfahrend‘ Nachtgetier.

    Herzliche Nachtgrüße,
    Der Salva 🙂

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