Aufstehen

In Blogistan bebt es. Ich, die sich meist von jeglichen Ergüssen der Medien fernhält, spitze die Ohren.
Von Demos ist die Rede. Menschen äußern ihre Angst. Nein, nicht die Menschen, die Angst vor der Islamisierung haben.
Es sind Menschen, die hier leben, hier lernen und arbeiten. Menschen die sich vor braunem Gedankenmüll und den daraus resultierenden Taten ängstigen.
Menschen, die vielleicht weniger deutsch sind. Menschen, die vielleicht ein Kopftuch tragen, vielleicht auch nicht.
Menschen.

Zu Recht!
Die Geschichte hat gezeigt, was passiert, hat man nicht den Schneid hat dagegen aufzubegehren. Aufzustehen und ganz klar zu sagen: Schluss! Mit mir nicht!
Schweigen und nichts tun ist genauso schlimm, wie draufhauen.
Leute, steht auf gegen braunen Nazigedankendreck!
Glaubt mir, was kommt, wenn sie erst mal mächtig werden, das wollen wir alle nicht.
Lasst Euch von den „Rechtsköpfen“ und ihren Mitläufern nicht das Hirn verseuchen.
Ich bin mit Ausländern aufgewachsen. Nirgends ging es mir so gut, wie bei meinen ausländischen Nachbarn.
Deshalb und weil meine Kollegen dufte Typen und immer hilfsbereit sind (Syrer, Kurden, Iraker, Türken von allem etwas) und weil ICH aus der deutschen Geschichte gelernt habe und weil Menschen alle Menschen und jeder auf dieser Welt mal Ausländer ist, sage ich:
Nein, ich bin kein Nazi! Mit mir nicht! Ich bin gegen Rechts!

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3 Gedanken zu “Aufstehen

  1. Pingback: Die Herzen sind sich nicht fremd | Reflexion - Melanie Coupar

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