Atmen, tief atmen

Sonst drohe ich zu platzen. Ich komme vom Rahmer, wo mein Ärmelwasserbild einen würdigen Rahmen erhalten hat.
Beim betreten der Küche, ein Brief auf dem Tisch. Mein Adlerauge erkennt sogleich den Absender: Finanzbehörde. Brief öffnen. Mein Blutdruck steigt, die Schilddrüse schwirrt in meinem Hals (jetzt weiß ich was es heißt „einen dicken Hals“ zu bekommen).
Mahnung. Über die Nachzahlung die ich bereits getätigt habe. Egal, wie freundlich der Prüfer war, kurz der Gedanke eine Bombe zu bauen. Schnell wieder verwerfen. Friedliebend.
Der Fehler ist schnell gefunden. Auf einem der Bescheide (es waren vier, schöne Grüße an die Umwelt)steht die falsche, meine alte, Steuernummer. Und, weil ich alles auf einen Schlag bezahlt habe , ist mein Geld auf einem Konto gelandet, mit einer Steuernummer, die ich gar nicht mehr habe. Morgen Telefonat der Blutsaugermeute. Ruhig.
Erst mal wieder runter kommen. Atmen.
Mit der Dame von der Burg beim Inder essen gehen und alles vergessen, was ärgert. Leben. Mich darüber freuen, ein Herzchen zu sein und darüber, mit tollen Menschen in Kontakt zu stehen. Ob zum Anfassen oder virtuell. Wertvoller als alles verdammte Geld der Welt.
HURRA!!!

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17 Gedanken zu “Atmen, tief atmen

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