»Wenn wir uns selbst nehmen, wie wir sind, lernen wir andere zu lassen, wie sie sind.«

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Wenn Doping dann richtig

Vor zwei Stunden Aspirin komplex. Danach eine Hühnersuppe gekocht und verspeist. Und weil ich bin wer ich bin, liege ich jetzt im nachtdunklen Schlafzimmer und habe mir MediNait reingepfiffen.
Bin guter Dinge, gleich ein paar Stunden zu schlafen und die Erkältung damit zur Raison zu bringen.
Ach ja, Curcuma und Ingwer Tee gab es auch noch. Wenn das alles nüx hilft, weiß ich’s auch nicht.

Da isser wieder – Liebster Award

Wenn das Chaos, das Chaos nominiert, kann ich nicht „nein“ sagen 🙂
Danke für die Nominierung!

1.Was ist faszinierend und inspirierend?
Alles was mich umgibt.

2.Welche Farbe hat der Himmel?
Jetzt? Grau. Ich hoffe jedoch, dass er bald wieder blau ist.

3.Schicksal oder Zufall?
Schicksal. Ich denke aber nicht, dass wir ihm ausgeliefert sind, sondern, dass je nachdem in welche Richtung wir uns bewegen, die Weichen neu gestellt werden.

4.Übersinnliches?
Ich behaupte, schneller als andere Stimmungen erfassen zu können. Zählt das?
5.Wie verbringst du deinen Silvesterabend?
Mit Freunden in der Harmonie.

6.Dein Wunsch fürs neue Jahr?
Meine Potenziale sinnvoll zu nutzen. Im Sinne von „mit Hilfe Geld verdienen“. Klingt wiedersprüchlich, ist es aber nicht.

7.Die digitale Welt. Fluch oder Segen? Und Warum?
Ganz klar, beides. Blogistan ist meine Brücke zu hochinteressanten, liebenswerten Menschen, die ich auf anderem Wege vielleicht nie kennenlernen würde. Doch leider macht die Digitale Welt es auch schwer, sich unerreichbar zu machen und ist leider auch Tor für Menschen, die einem weniger wohlgesonnen sind.

8.Du kannst drei Leute zu einem Abendessen einladen (tot oder lebendig). Wer bekommt eine Einladung?
Herrn Salva, Herrn Ärmel, Angela Merkel (das könnte ein interessanter Abend werden 😉  )

9.Was ist das Schönste am Leben?
Alles, auch wenn’s manchmal weh tut.

10. Die Liebe fürs Leben? Gibts die?
Da bin ich vorsichtig. Pack’s in die Wiedervorlage, für die letzte Minute in meinem Leben 😉

11. Du bist eingeschneit, was tun?
Lesen. Schlafen. Meditieren. Lernen.
Aus dem Fenster schauen, mich freuen und durch den Schnee einen Tunnel zu den Nachbarn graben. Ich hab gelesen, das geht. 😉

So, da nach dem Silvester Abend gefragt wird, verschiebe ich die meine Nominierungen und Fragen auf morgen. Somit sind wenigstens meine Antworten schon mal online.

WICHTIG: Die Regeln:
Danke der Person, die dich für dein Liebster Award nominiert hat und verlinkte ihren Blog in deinem Artikel.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Ein Jahr durch Blogistan

Mit dem Erbsbein fing es an,
die Reise hin, ins wilde Blogistan.
’s dauerte nicht lang,
ich fing selbst das Bloggen an.

Inzwischen gut ein Jahr vergangen,
wer hat sich Zerberitis eingefangen?
Welchen Anker ich Euch gab
das sei hier mal kurz gesagt.

Australien, Gescheuchten Igel mit Fernweh.
Tiger, wenn ich Helikopter seh.
Herr Ärmel, Fernbus, großer Wissensdurst
Religion mit Salva, ebenfalls das Wissen, Bücherwust.

Paterfelis, Katzen und Phobie, wie’s sich damit lebt,
Westendstories, Artakte malt, Geschichten webt.
Arabella, meine Blumenfee, klar, immer, wenn ich Blumen seh‘
Saxophon bisher die Dame,
jetzt auch Finbar’s Gift, im Blog der Name.

Läuft Kater meine Schreibe nieder
denk ich an den Zeilentiger.
Nandalya, wenn’s ums Kämpfen geht,
in Wort- und Kampfgeist sich versteht.

Frau Lila, Dominante
doch auch liebe und charmante.
Obwohl bei Physik nicht sicher bin
komm ich zu unerhörten Worten hin.

Tierschutz, feuerrotes Haar,
Gedankenteiler wunderbar.
Seh ich Farben, denk ich Fröhlich.
Bei Chaos, an Chaos,
unaufhörlich.

Wenn sich mir das Hirn verrenkt,
erinner ich mich: Emma denkt.
Kopftücher, mit Stolz getragen
will Primamuslima sagen.

Trifft Dich Gefühl mit viel Gewalt,
hilft Marga aus dem Au(en)wald.
Riffmaster in die Vollen geht,
wenn’s um die Welt der Musik geht.

Frau Knobloch kann ich nicht vergessen,
reime immer jetzt beim Knolle essen,
Sir Guinness der scheint manchmal fern,
doch wenn er schreibt, les ich ihn gern.

Herr Hund, der Schokoladenbüchermann,
den Laden schau ich, sobald ich kann.
Sicher hab ich manchen nicht genannt.
Noch keinen Anker ich verband.

Werden sicher mir vergeben,
les mich trotzdem durch ihr Leben
So schließe ich nun dies Gedicht.
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Lanzarote – ready for take off

Endlich ist alles komplett. Ein Parkplatz am Düsseldorfer Flughafen ist gebucht und der Mietwagen auf der Insel reserviert. Per Post erreicht mich die Kunde, dass mein Verfallsdatum verlängert ist. Montag darf ich meinen neuen Personalausweis abholen, der Reise steht nichts mehr im Wege. Ich muss nur noch warten.

Once upon a time – Lili Marleen auf Fehmarn

2009. Fehmarn.
Wir sind auf dem Campingplatz „Am Deich“ im Norden der Insel untergekommen. In der Gegend um den Campingplatz ist nicht viel los. Die einzige fußläufige „Ausgehmöglichkeit“ ist die Kneipe vorne am Campingplatz. Hier treffen täglich Touris und alte Fehmaraner aufeinander.
Wir sitzen fast jeden Abend hier. Quasi Inventar. Einer der alten Fehmaraner ist Alfred, pensionierter Polizist, Sänger im Chanty Chor und ebenfalls Bewohner eines mobilen Eigenheims. Er ist groß, fast zwei Meter und trägt ein gewaltiges Feinkostgewölbe mit sich spazieren. Klangkörper, mit großem Herz, auf zwei Beinen, dem Jubi nicht abgeneigt, wie auch das rote Gesicht verrät. Ich lass mir in der Beziehung nicht die Butter vom Brot nehmen und ziehe kräftig mit.
Die Stimmung ist heiter, so singen wir. Seemannslieder wie: Wir lagen vor Madagaskar und andere.
Irgendwann stimme ich Lili Marleen an, wenig textsicher. Der Gesang gefällt Alfred, die textunsicherheit weniger. In der Kneipe gibt es ein Liederbuch. Das drückt er mir in die Hand. „Hier das übst du jetzt. Morgen gibt’s bei mir Rollbraten vom Grill. Dann trägst du es vor. Drei Strophen mindestens. Die schmetterst Du vom Deich. Zur Belohnung bekommst Du was vom Braten.“ Ich lasse mich ein. Den ganzen Abend und den darauffolgenden Tag schleppe ich das Buch mit mir herum und singe Lili Marleen. Am Nachmittag des Rollbratenessens ist auch der Herr Gemahl textsicher, so oft hat er’s gehört.
Am Abend bewaffne ich mich mit einer Handlaterne (auf dem Deich steht ja keine) und begebe mich auf meine „Deichbühne“, oberhalb von Alfred’s Stellplatz. Alle Blicke auf mich gerichtet.
In der einen Hand die Laterne haltend, schmettere ich los, gegen den Wind, Richtung Alfred. Als ich fertig bin steht er strahlend mit feuchten Augen da und winkt mich zum Rollbratenessen. „Mädchen, den hast Du Dir redlich verdient“, meint er.
Musik die Zeitmaschine. Diese Geschichte werde ich nie vergessen.

Rückblende 2014

2014. Nur eine Zahl. Ein erfolgreiches Werkstatt Jahr. Es fing so dunkel an, wie es aufhört. Winterzeit. Gute Leute haben mich dabei begleitet.
Haben
mich getröstet,
wieder aufgebaut,
mir die Daumen gedrückt,
mich mit Wissen beschenkt,
mir gezeigt, dass ich wertvoll bin, wenn ich es selbst nicht glauben wollte,
mich beraten,
mich unterhalten,
zum lachen gebracht,
mich gehalten,
sich für mich interessiert,
mich bestärkt,
mich ernst genommen,
meine Meinung geschätzt,
sich auf mich eingelassen,
mich akzeptiert wie ich bin,
und so dazu beigetragen, dass jetzt am Ende des Jahres, in meiner Seele wieder die Sonne scheint, egal, wie finster die Jahreszeit ist. Sind so mit in meinen Kreis gerückt. Die meisten, ohne, dass ich sie persönlich getroffen habe. Ich wurde beschenkt.
Dafür möchte ich aus Euch tiefem Herzen „Danke“ sagen. Ihr seid alle großartig, mit Eurer Wärme, Herzensgüte, Offenheit, dem Kampfgeist, der Kreativität, mit Eurem Leid, Euren Tränen, Eurem Wissen und der Bereitschaft das alles zu teilen, Eurer Liebe zur Welt und den Menschen gegenüber.
Ich möchte Euch nicht missen. Keinen Einzelnen.

Wie auch immer 2014 für jeden von uns gewesen sein mag, heute ist es vorbei. Ich sage „Adieu“ und bin froh, wenn ich 2015 begrüßen darf. Mit neuen Herausforderungen, weiterem Wachstum, vielen spannenden Momenten und hoffentlich weiter so vielen guten Kontakten, draußen in der realen Welt und hier mit Euch, in Blogistan.

Einen guten Rutsch wünscht,
Eure Silvia Meerbothe aka Frau Zerberus, Wonderwoman, der Tuepflischiesser!
Wir sehen/lesen uns auf der anderen Seite.

Eine Statistik – Und das mir, bin doch gar keine Statistin!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 20.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 7 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Nur kurz

Der Tag war lang, die Nacht wird kurz. Um halb vier wird der Wecker klingeln.
Der Tag:
Als ich aufwache merke ich gleich, ich bin anders. Ich habe mich von einem Mitglied des inneren Stabs getrennt. Der um Zuwendung bettelnden Kriecherin. Sicher wird sie früher einmal nützlich gewesen sein, doch nun ist es Zeit für sie, in Rente zu gehen.
Taxi fahren ist heute nicht ertragreich, war auch nicht zu erwarten. Der dritte Teil des Hobbits wird nur wegen des Wohlwollens dem Autor und dem Regisseur gegenüber für gut befunden. Nun hab ich ihn gesehen. Fertig.
Lieber seh ich mir noch mal die Trilogie Herr der Ringe an. Die sind einfach besser.
Das Training läuft wiederholt zufriedenstellend, trotz sich anbahnender Erkältung.
Die Keks Session mit Dame bildet den krönenden Abschluss.
Nun ist die Nase dicht. Ein Curcuma Tee soll’s rausreißen. Morgen Mittag Hühnersuppe, dann bis zum Abend schlafen.
Hoffe, das Ruder bis Samstag noch rum zu reißen.
Wir werden sehen.
Nun ist der Beitrag doch was länger. Macht nix.
Gute Nacht! Der Curcuma Tee ruft.