A Kind Of Magic

Der Lauf am Morgen ist wunderbar. Es herrscht eine wohltemperierte Luftfeuchte ;-).
Mit anderen Worten, es ist nass und kalt; hat was von Kühlschrank.
Das macht mir nichts aus, im Gegenteil.
Der Regen der auf das Laub am Boden fällt, klingt wie Musik in meinen Ohren. Die kalte Luft, welche meine Lungen durchströmt, weckt auch die letzten, noch verschlafenen Lebensgeister.
Ich habe den Wald für mich ganz alleine.
Die Bäume sind schon recht kahl und die Blätter, die in blassem grün und gelb noch an den Zweigen hängen, leuchten im Dunst, als hätte man sie extra ausgeleuchtet.
Das hat etwas Magisches.
Dann verlaufe ich mich. Naja, nicht so richtig, doch ich verpasse es abzubiegen, so wird die Runde etwas länger als geplant. Auch das ist nicht weiter schlimm. Jede Strecke hier ist schön.
Gegen Ende lege ich ein kleines Cool down ein, bis ich stehen bleibe und horche. Auf den Wald, den Regen. Ich breite die Arme aus, hebe mein Gesicht gen Himmel und lasse den Regen auf mein Gesicht prasseln.
Ich bin eins mit mir und dem Wald. Ein absolut erfüllender Moment. Ich stehe da bestimmt 10 Minuten, dann mache ich mich lächend auf den Weg zum Auto.

2 Gedanken zu “A Kind Of Magic

  1. Genau – Sie werden meine morgendliche Radrundfahrt verstehen 🙂
    Genau – so ist das mit den magischen Momenten, die enormen Batterieaufladern.
    Spätabendlichgutemusikundherbesbiergeniessende Grüsse aus dem vorzüglichen Bembelland

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