Ordnung schaffen, Ordnung halten II

Mittag.
Wieder zu Hause. Ich koche. Dabei kann ich gut nachdenken und zu Mittag essen werde ich so oder so.
Während der Reis gart, ist Zeit zum Schreiben.

Das Gemüse schnippelnd, erkenne ich das Problem. Falsche Erwartungen. Und eine wirklich große Portion Naivität.
Ich schaffe jetzt Ordnung und dann ist alles gut.
Grandiose Idee! So funktioniert die Psyche aber nicht, das sollte ich eigentlich wissen. Es dauert alte Muster zu überschreiben.

Der Schweinehund hat dazwischen gegrätscht.
Jetzt erkenne ich sein Flüstern:
„Das kannst Du doch später noch wegräumen. Ach, die Überweisung, morgen reicht das auch noch. Du hast noch genug Zeit zum lernen.“
So säuselt er schon länger auf mich ein.
Aber, ich hab ihn erkannt. Diesmal.
Ich räume auf. Heute. Nach Feierabend. Und ohne mir etwas vorzumachen, gebe ich zu, es passt sowieso ganz gut, da ich heute keine Lust auf Sport habe.
Noch ist das Chaos überschaubar. Es ist Zeit es ganz zu beseitigen.

Und der Berg an unerledigten Überweisungen und unerledigtem Papierkram, das ist mein Bremsklotz. Ich brauch freie Fahrt.

Werbeanzeigen

12 Gedanken zu “Ordnung schaffen, Ordnung halten II

  1. puh, das kenne ich. Ich versuche zur Zeit möglicht die Sachen, die ich für die Steuer brauche , in einem Ordner zu sammeln, anderes sofort wegzuheften, sobald ich sie in der Hand habe…trotzundalledem schimpft mein Mann mich Häufchenmacherin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s