Satt, auch ohne Brot – oder, Silvia im Bembelland

Um 17 Uhr passiert es. Die Traumfahrt eines jeden Kutschers. Und das mir!
Von der DHL nach Bembeltown (für Externe: Frankfurt), Flughafen.
Hach, wie fein! Was ein schöner Zufall mein.

Vor Fahrtantritt schnell noch eine Nachricht auf den Weg gesandt, dass ich mich auf der Bahn in eben diese Richtung befinde.

Die A3 ist voll, doch es rollt. Bis zu dem Autobahnkreuz, an dem ich Richtung Aeropuerto abbiegen muss. Hier ist es dicht. Macht nichts, wir sind gut in der Zeit und meine Fahrgäste sind sehr zufrieden, als sie, endlich am Flughafen angekommen, mein Taxi verlassen.

Mailcheck. Schade, keine Antwort.
Kurz eine Nachricht, dass das wohl die Chance gewesen sei, sich mal die Hand zu schütteln.
Dann, gerade Anfahrt auf die Bahn, ein Anruf.
Kurzes Hin und Her, nun freue ich mich sehr, drehe ab und wage mich weiter rein ins Bembelland.

Weil ich mich so freue, mache ich noch ein überteuertes, qualitativ bestimmt minderwertiges
(Erinnerungs)Foto mit einer der, von der Stadt freundlichst zur Verfügung gestellten, Kameras, die man landläufig überall am Wegesrand stehen sieht.
Ein roter Blitz, sekundenlange Blindheit.

Doch, ich werde belohnt;
treffe einen warmen, herzlichen, wissbegierigen, sein Wissen gerne teilenden, kreativen, vor Energie sprühenden Menschen.
Als ich mit ein paar Stunden Verspätung den Heimweg antrete, fühle ich mich bereichert.

Die Fahrt hatte weit mehr Wert, als nur den Fahrpreis.

Danke!

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14 Gedanken zu “Satt, auch ohne Brot – oder, Silvia im Bembelland

  1. Beschämt, jedoch nicht rot angelaufen verboyge ich mich geziehmend fussbodenwärts ob des überschwänglichen Lobes.
    Ich fand es superschön, dass dieses spontane Treffen hingehauen hat. Ihre Spontanität, Ihre Menschlichkeit, Ihre Energie und Ihr Witz sind überaus beeindruckend. Ich danke Ihnen für die Stunden, die mein Leben bereichert haben.
    Ich war nach unserem Abschied leidlich besorgt, weil Sie noch ein ordentliches Wegstück vor sich hatten und bin hocherfreut, Ihre Nachricht der sicheren Ankunft erhalten zu haben.
    Ich bin mir sicher, wir werden uns wiedersehen und sende bis dahin novemberwochenendlichschöne Grüsse aus dem Bembelland, Ihr Herr Ärmel

  2. Ich habe ein paar wenige Bloggerinnen persönlich kennengelernt, und wie schön, wenn frau sich aus den blogs „kennt“ und dann in natura merkt, die Wellenlänge, die stimmt 🙂

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