Fehlinterpretation

Um 20 Uhr hole ich den Herrn Gemahl vom Flughafen ab, er kehrt von einem Lehrgang in München heim. Ich freu mich. Prinz Katz wird sich auch freuen.
Vorher mache ich noch eine Fahrt nach Troisdorf.
Von dort geht’s zurück auf die Bahn, ein LKW Fahrer blinkt mich an, um mich reinzulassen. Freundlich bedanke ich mich mit der Warnblinkanlage.
Ich bin zu früh am Airport, also fahre ich am Terminal II vorbei, Richtung Tankstelle. 
Als ich so da lang fahre, rechter Hand der voll besetzte Taxistand, steht einer der Kollegen da und winkt, als wolle er mir sagen ich solle langsam machen (Ok, die vorgeschriebenen 30 fahre ich nicht, aber…), was ich zuerst stur ignoriere. Ich lass mich nicht gerne schulmeistern.
Doch, als plötzlich 5 weitere Kollegen, die mit dem anderen zusammen stehen, Anstalten machen, sich vor mein Taxi zu schmeißen, halte ich mal an, lasse das Fenster runter.
Der stille Alarm sei an (blinkendes Dachzeichen).
Sorry, für die Unterstellung der Schulmeisterei.
Mit einem Danke fahre ich zur Tankstelle, schalte erst mal den Alarm aus.
Jetzt weiß ich auch, weshalb der Brummifahrer so „nett“ war.
Ja ja, so ist das manchmal mit den lieben Fehlinterpretationen.

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2 Gedanken zu “Fehlinterpretation

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