Verdammte Ungeduld

Ich hasse es zu warten.
Selbst, wenn ich zwischenzeitlich anderes erledigen kann.
Die Tugend der Geduld versuche ich schon seit Jahren zu lernen, doch sie will sich mir nicht eröffnen.
Ja, ich weiß, das klingt jetzt so gar nicht selbstbestimmt. Als hätte ich keine Wahl. Natürlich habe ich die.
Es fällt mir so schwer.
Warten, dass Altmann seine Konsonanten Kontodaten (diesmal hab ich die Worterkennenung auf frischer Tat ertappt) mailt.
Warten, dass die Anmeldung für den Insellauf freigeschaltet wird (ist sie immer noch nicht).
Geduldig mit mir selbst sein, wenn mein Hirn bei der Meditation wieder mal nicht die Klappe hält.
Geduldig sein, im Lauftraining; schneller, weiter – wird schon.
Warten, dass Geld vom einen auf’s andere Konto gebucht wird, damit ich den Trainerschein bezahlen kann (und den Altmann, ihr merkt schon, wie beknackt das teilweise ist)
Und das alles mir, die anderen am laufenden Band erzählt, sie mögen geduldig mit sich sein.

Arrrgghh!!! Ich weiß, dass ist kein Wort. Stellt es Euch ganz laut, mit viel Emotion vor.
Ich geh jetzt in die Muskelstählungsanstalt und danach in die Heißgalvanisierung.
Hoffentlich bin ich dann ruhiger.

4 Gedanken zu “Verdammte Ungeduld

  1. Hast du mit der verdammten Ungeduld nicht den falschen Job? ^^ das ist doch immer warten auf den nächsten Kunden 😉

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