Anita „Steelhammer“

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Kilometer 40,5. Wir stehen kurz vor einer Kurve, als ich sie von weitem sehe. Ich laufe ein Stück vor, um ein würdiges Foto von ihr zu machen. Anita sieht auf dem Foto richtig gut aus, doch ich weiß, wie sehr sie leidet.
Denn das Lächeln muss sie sich wirklich abringen. Nach dem Foto begleite ich sie ein Stück. Sie meint: „Es tut sooo weh. Ich kann nicht mehr. Ich heule gleich sowas von Los.“
Tapferes Weib. Ich laufe einen knappen Kilometer mit ihr mit. Ein wenig guten Zuspruch nimmt sie dankbar an. Nach ungefähr 800 Metern verlasse ich sie.
Ich sehe ihr nach und weiß, sie packt das. Heulen wird sie erst im Ziel.
Weil sie Mrs. Steelhammer ist.

Und natürlich packt sie das.
DAS HAST DU GUT GEMACHT!

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