Ein sicherer Ort

Ich schreibe Dir, obwohl Du nicht antwortest.
Ich flüchte mich in Gedanken, um Dich.
Ich erdenke Lösungsvorschläge für Dich.
Dann warte ich auf Antwort die (wie ich weiß) meist nicht kommt,
ahnend, dass Deine Gedanken nicht bei mir sind
und Du Deine Lösungen durchaus selbst finden kannst.
Und, auch keinen Trost von mir brauchst.

Immer öfter kommt mir der Gedanke, dass es besonders schlimm ist, wenn ich’s mal wieder schwer habe. Ich in der Klemme stecke. Ich nicht weiß, wie’s weiter geht.
Vielleicht fühle ich mich deshalb in diesen Momenten etwas seltsam; weil ein Teil von mir weiß, eigentlich geht es hier um mich…

Auf eine kindische Art ist das sogar logisch. Ich weiß, was von Dir kommt (oder besser: nicht kommt). Du bist berechenbar für das Kind in mir, das vor der Situation, in der es gerade steckt, gerne die Augen verschließen würde(Auch wenn Du von Dir sagst „bestellt man Wein, bekommt man Schnaps serviert“).

Zeit für mich, sich mal wieder um meine Kleine zu kümmern.

Ein Gedanke zu “Ein sicherer Ort

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