Es raucht

Im Hirn.
Von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr sitze ich mit meiner Steuerberaterin und dem Prüfer im Büro. Er fragt viel, erzählt auch viel.
Erstes Fazit:
Eigentlich ist er ein sehr netter Mensch. Das „eigentlich“ ist natürlich seiner Funktion geschuldet. Die Prüfung bleibt eine unangenehme Sache, deshalb „eigentlich“.
Sie kostet mich Zeit. Und sie wird Geld kosten.
Meine Steuerberaterin macht das nicht für lau. Ich muss Jahresauszüge beschaffen, um Privateinlagen zu erklären (es ist schon klar, hätte ich sie direkt aufbewahrt, könnte ich mir die Zeit und das Geld sparen).
In der Zeit, in der ich mit ihm da sitze, verdiene ich kein Geld, was das gleiche ist, wie welches ausgeben.
Und es ist anstrengend. Dauernd auf Zahlen schauen, überlegen, was war da, überlegen, wo ich was für Papiere (wie die TÜV Berichte) beschaffen kann.
Dabei immer im Kopf:

„KEEP CALM AND CARRY ON“

Jetzt bin ich mittendrin, weshalb ich nicht mehr nervös bin, weil ich ja rotiere, um zu beschaffen. Außerdem weiß ich jetzt, wie es richtig geht und wo ganz dringend Veränderungen in meinem Ablagesystem nötig sind (welches System?).

Was ich sagen will, ich lebe noch. Ich denke, ich habe mich gut geschlagen. Aber, es ist noch nicht vorbei.
Um noch ein Zitat raus zu hauen:

„Am Ende wird alles gut, und ist es nicht gut, ist es nicht das Ende“

In diesem Sinne, allen einen schönen Abend mit viiieeel Entspannung.

13 Gedanken zu “Es raucht

  1. Ihr Blog, soweit ich geklickt und geguggt habe, gefällt mir…

    Zum Thema: Ich habe bei Steuerprüfungen erfolgreich gelernt, dass Nichtwissen geahndet werden kann, Vergessen jedoch nicht.
    Gerade wenn es um Kosten mit „ungenauem Rechnungstext“ geht; um die Herkunft oder den Abfluss mancher Finanzmittel – vergessen zu haben ist allemal besser als nicht wissen. Notfalls den Steuerprüfer gegenfragen: An welchem Tag vor vier Jahren haben Sie das Öl Ihres Wagens wechseln lassen… (freundlich schmunzelnd gefragt, versteht sich)
    Und ausserdem: ich als notorisch nicht an Papieren und Unterlagen interessierter Mensch, habe seit der ersten Steuerprüfung gelernt, dass preussisch-beamtenhaftes Verhandensein aller erforderlichen Unterlagen zur Prüfung einen nicht zu unterschätzenden Bonus bei der Prüfung einbringt 😉

    Sommersonnenheisse Grüsse vom Schwarzen Berg

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