Ich bitte, danken zu dürfen

Meine letzte Vorbestellung für heute. Abholung in Köln. Ich habe die Dame heute Nachmittag schon her gefahren. 90jähriger Geburtstag. Ich melde mich im Lokal und man möchte mich gleich auf einen Espresso einladen, was ich dankend ablehne. Man will darauf bestehen. Doch ich bleibe standhaft.
In der Regel bin ich ein sehr geselliger Mensch, doch ich bin seit 4 Uhr heute morgen auf den Beinen und bis auf die Einheit laufen, den ganzen Tag mit dem Taxi unterwegs.
Ich habe jetzt schlicht keine Lust, mich mit Leuten die ich nicht kenne, auf einen höflichen Plausch einzulassen. Dazu bin ich einfach zu platt und nicht in der Lage, mich auf ein Gespräch zu konzentrieren.
Da möchte ich wirklich bitten, dankend ablehnen zu dürfen.

3 Gedanken zu “Ich bitte, danken zu dürfen

  1. … mensch macht es anderen Menschen oft nicht einfach beim *dankend ablehnen* zu dürfen. ….
    Ich mag so etwas gar nicht, aber für viele ist es, egal aus welchen Gründen auch immer, schwer,
    ein NEIN zu akzeptieren. Mir kosten solche *Vergewaltigungen*,
    mögen diese auch noch *so gut* gemeint sein, sehr viel Kraft…..
    Wünsche dir einen wndervollen Sonntag.
    HERZ-lichst
    M.M.

    • Das wird wohl der Grund sein, weshalb die meisten Leute (früher und manchmal auch heute noch ich) sich mit dem „Nein“ sagen so schwer tun. Kurzfristig ist es natürlich einfacher erst mal ja zu sagen, nur ist es am Ende viel schädlicher, gegen sich selbst zu handeln… Dir auch einen schönen Sonntag 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s