Gartenarbeit

Du warst scheinbar so wichtig für mich,
Du da oben,
ich so weit unten,
mein Halt,
mein Funkfeuer,
mein Radar,
mein Vorbild,
mein Ratgeber,
nur Freundschaft, die wolltest Du nicht.
Heute Morgen schreib ich an Dich. Eine lange Mail der Erklärung, was los war.
Lösche was ich schrieb, denn ich merke, ich brauch nur noch mich.

Dieser Moment, in dem man zurück schaut und das Gefühl hat, das alles was war, einer anderen Person passiert ist. Und man merkt, wie das Geschehene schon beginnt zu verblassen.
Ein Zwiespalt der Gefühle.
Glück, dass die Zeit der Qual vorbei ist.
Und Wehmut, weil das Leid, welches man durchgestanden hat, so tiefe Gefühle inne hatte, dass jetzt, wo es weg ist, erst mal eine Lücke geschlossen werden muss.

Wie Blumen pflanzen, in der kahlen Stelle vom Beet, an der man das Unkraut heraus gerissen hat.

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