Kastanienkonfitüre

Gerade sehe ich das Glas mit dieser Leckerei im Schrank stehen. Die habe ich der Dame von der Burg mitgebracht.
Beim Transport gab es noch eine nette Begebenheit, von der ich berichten möchte.
Am Flughafen angekommen geht es durch die Sicherheitskontrolle. Mein Rucksack scheint verdächtiges Material zu enthalten. Jedenfalls zieht man ihn raus und ein Mann von der Security checkt ihn in meinem Beisein.
Er zieht die Schinken heraus, die ich für Freunde mitnehme und das Glas Konfitüre (mehr als 100 ml). Er schaut mich an, sagt mir, das es zu groß ist. Ich sehe ihn von unten nach oben an, ziehe einen Schmollmund und sage leise: „Oh, merde.“
Langsam lässt er die Konfitüre zurück in meinen Rucksack gleiten und meint:“ I didn’t see it.“
Dass finde ich so was von nett. Freudestrahlend bekommt er ein „merci bien“ und ich winke fröhlich zum Abschied. Das Geschenk für die Dame ist gerettet.
Der letzte Eindruck von Korsika ist so wie der ganze Urlaub. Einfach schön. Freundlich, liebenswert.
Adieu, bis zum nächsten mal!

Ein Gedanke zu “Kastanienkonfitüre

  1. Yuki war mit ihren Eltern als Teenager in Kanada. Sie hatten Geschenke (Lebensmittel) für Freunde dabei. Süßigkeiten, die es in Kanada nicht gibt. Einfuhr aber verboten. Prompt gerieten sie in eine Kontrolle. Aber es ging dabei nur um einen stichprobenartigen “Drogencheck.” Der freundliche Kanadier habe sich die Sachen schmunzelnd angeschaut und sie dann durchgewunken. Darf er normal nicht machen, aber es ist wohl Ermessenssache. 🙂

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