An der Tankstelle…

gibt’s, zusätzlich zum Eis, auch manche Weisheit mit auf den Weg.
Ich mache auf eine Zeitung aufmerksam; darauf Heidi Klum und Gisell Bündchen, im Bikini. Angeblich die 10 schönsten Fotos. Ich finde, sie sehen aus, wie tapezierte Knochen (wenigstens auf den Fotos). Das sage ich denn auch.
Der Typ an der Kasse erwidert:

„Wahre Männer stehen auf Kurven;
nur Hunde spielen mit Knochen.“

Ich kann nicht anders. Ich breche in schallendes Gelächter aus.
Mein Magnum hat mir übrigens nochmal so gut geschmeckt.

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Und sie läuft…

Nach dem Krafttraining, absolviere ich einen weiteren Lauf, mit der Dame von der Burg. Immer noch mit Gehpausen, die aber weniger werden. Der Puls ist immer noch hoch, während der Belastung; aber, so wie schon vorgestern, auch super schnell wieder unten.
Ich bin zufrieden. Jetzt gibt’s zwei Tage Erholung; am Mittwoch heißt es endlich wieder Freeze beim Cycling.
Ich freu mich drauf.
Wer sich mein Läufchen ansehen möchte, bitte sehr:
https://www.runtastic.com/sport-sessions/196449017

Langsam Fahrt aufnehmen

13.30h. Wunderbar, sonniges Wetter. Das Geschäft ist eher ruhig. Ich werde also nichts verpassen, wenn ich gleich Feierabend mache, um ein Läufchen zu wagen. Irgendwann will ich schließlich wieder in Form sein.
Flux die Dame von der Burg anrufen, fragen, ob sie mich begleitet. Jawoll, sie will.
Der letzte Auftrag geht zum Flughafen. Fein, vor dem Lauf noch ein wenig Geld eingefahren.
Wie der Blitz, bin ich umgezogen und hole die Dame ab. Auf geht’s, in die Waldau. Jetzt nicht überziehen. Wir laufen langsam. Mit Gehpausen. Mein Körper soll nach fast drei Wochen Ruhe, nicht gleich einen Schreck bekommen.
Es läuft so gut, dass ich noch einen Kilometer, an die eigentliche Runde, anhänge. Am Ende sind es 58 Minuten. Mein Puls ist zwar etwas höher, als vor dem Einbruch, aber so schnell wieder unten, dass ich nur staunen kann.
Ich bin sehr zufrieden, mit meinem Körper und meinem Geist.
Heute fühlt sich alles stimmig an. Hochgefühl. Sehr, sehr schön.

Ersatzprogramm

Am 18.Mai findet die Melpomene statt. Ein 10 Kilometer Lauf durch meinen Hauswald, den Kottenforst.
Und am 14.Juni der Ahrathon. Hier habe ich, aufgrund des Streckenprofils, aber nur die 5 Kilometer gewählt.
Es gibt noch drei weitere Läufe, zu denen ich aber noch nicht gemeldet bin.
Den Abschluss soll der Herbsthalbmarathon des Reservistenverbandes bilden.
Wieder im Kottenforst, im November.

Schau’n  wir mal…

Ich laufe

Allerdings nur in der Statistik. Am Venusberg treffe ich Carsten, einen Kollegen. Er ist mit seinen 60 Jahren top fit, immer noch aktiver Triathlet und begeistert von der Idee mich zu vertreten.
Bei der Marathon Messe in Bonn werden wir gemeinsam die Startunterlagen abholen.
Und ab dem Wasserbahnhof, unterhalb des alten Zoll, werde ich ihn, beim Lauf, mit dem Rad begleiten.
So bin ich trotzdem dabei und in der Statistik steht dann eine Zielzeit von unter zwei Stunden.
Und die Start Gebühr hab ich auch nicht umsonst bezahlt.

Die Stimme der Vernunft

Erst Laufband: 10 Minuten. Dann abgebrochen, weil der Puls zu hoch war. 
Dann hab ich mich auf dieses Liegerad gesetzt, da ging es, die 70% zu halten. 
Gut, denk ich, Crosstrainer; um auf Stufe 1(!) festzustellen: Auch hier geht der Puls zu hoch. 
Ich treffe einen alten Bekannten; klage mein Leid. Er meint, ich soll mich auf’s Ergometer setzen, mit Cardioprogramm.
Das ist furchtbar langweilig, funktioniert aber. 40 Minuten tue ich mir das an, dann hab ich einfach keinen Bock mehr. 
Als er vorbei kommt, frage ich ihn, wie lange es wohl dauert, wieder so fit wie vorher zu sein.
Er antwortet trocken: N u r zwei Wochen.
Wenigstens den Milon Zirkel konnte ich durchziehen, ohne das Gewicht zu reduzieren; ein Lichtblick!

Als mich vorhin jemand fragte, ob ich den Halbmarathon tatsächlich antreten will, war ich noch zu 90% überzeugt, das könnte hinhauen.
Nun freunde ich mich langsam mit dem Gedanken an, das Unternehmen auf einen späteren Lauf im Jahr zu verschieben.
Schon vor dem Einbruch hätte ich es, nur mit Mühe, geschafft den Zielschluss von 3 Stunden einzuhalten.
Dieses Level habe ich zur Zeit leider nicht mehr. Vielleicht war auch der Termin zu ambitioniert, und die Vorbereitungszeit zu kurz.

Ich fange einfach noch mal an.
Ich, das Steh auf Männchen (Mädchen).

Sport, yes!

Den Infekt bin ich los. Trotzdem, diese Woche ist noch Schonprogramm angesagt. Der Beueler 10er fällt damit aus. Der war ja als Vorbereitung für den Halbmarathon gedacht.
Nun muss ich die Vorbereitung halt anders gestalten. Heute gibt’s erst mal Krafttraining. Danach in die Sauna. Cycling fällt bis zum Halbmarathon am 6. April ganz aus, da ich mich in der kurzen Zeit ganz auf Laufen und Krafttraining konzentrieren will; und auch die Woche danach werde ich wohl darauf verzichten. Da werde ich mich auslaufen und regenerieren. So der Plan.
Wenn mir nichts mehr dazwischen kommt, werde ich den Halbmarathon irgendwie packen. Die ersten Cycling Einheiten danach plane ich für den 14. + 16. April.
Ich freu mich schon drauf.
Genauso, wie auf den Muskelkater morgen. Es gibt auch schöne Schmerzen.