Teufelsloch

Statt des Testlaufs gab es gestern eine kleine Wanderung; zum Teufelsloch, in Altenahr. Auf dem kleinen Rundweg, der ca. eine Stunde in Anspruch nimmt, geht es anfangs relativ steil bergauf. Nachdem ich ein paar Tage, außer Spaziergängen, jegliche Belastung vermieden habe, scheint mein Puls etwas überrascht und hämmert ganz schön.
Doch nach etwa der Hälfte des Anstiegs läuft es. Kurz habe ich das Bild eines Dieselmotors vor Augen, der, nach mehreren Tagen Stillstands, wieder gestartet wird. Der läuft dann auch etwas rau.
Heute gibt es dann den Testlauf. 35 Minuten locker durch den Wald. Mal sehen, wie es geht.

Silvia goes Karneval

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Heute nach 27 Jahren feiere ich das erste mal wieder Karneval.
Ich bin mit den Ladies in Kessenich verabredet, wo wir uns den Zug ansehen werden.
Ich trinke sogar ein wenig Sekt.
Auf dem Heimweg mache ich ein paar Fotos mit dem Selbstauslöser, s. o.
Jetzt freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit Makrisa.
Unten: Kurz vor Aufbruch

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Suppe / Kraftfutter

Zugunsten der Regeneration gibt es heute schon den zweiten Tag Hühnersuppe.
Da Makrisa aber gestern schon das Fleisch, beinahe gänzlich, inhaliert hat, habe ich jetzt noch einen Spitzkohl reingeschnippelt.
Also, heute eher Kohlsuppe, mit durchgeschossenem Huhn.
Egal, gesund und Kraft spendend ist sie trotzdem.
Mein Schwager würde sagen:“Das gibt Tinte auf ’n Füller!“

Regeneration Tag 2

Mein Herz-Kreislauf-System hat sich schon mal etwas beruhigt. Die Extrasystolen sind fast weg. Aber die Beine sind immer noch schwer. Und ich bin auch immer noch müde. Oder, eher antriebslos. Ich nehme es hin.
Jeder Versuch, mich trotzdem zum Training zu schleppen, wäre absoluter Irrsinn.
Nachdem ich meinen Trainingsplan noch mal analysiert habe, ist klar: Ich muss ihn noch mehr auf mich anpassen.
Und vor allem die Cycling-Einheit Mittwochs vollwertig mit anrechnen. Warum ich das bisher nicht getan habe, kann ich nicht genau sagen. Schließlich ist das eine ziemlich heftige Trainingseinheit. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Naja, alles wird gut.
Statt des Trainings wird es heute Abend einen Spaziergang mit dem Gatten geben. Danach einen schmackhaften Salat in der Harmonie.
Slow Motion.

Verdammt – Übertraining

Das hab ich nun von meiner neuen Bestzeit: Übertraining.
Extra Systolen, Müdigkeit, Leistungsverlust, Heißhunger etc.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich es auf diese Bestzeit gar nicht angelegt hatte.
Im Trainingsplan stand  Zeitziel: 54-63 Minuten. Das ist für mich persönlich unrealistisch. Denn eine Steigerung um eine halbe Stunde ist utopisch.
Ich lief also los, mein Verstand sagte mir, ich solle einfach meine 10 Kilometer laufen und gut.
Anfangs funktionierte das auch. Puls aerob, lockeres Laufen.
Ungefähr bei der Hälfte merkte ich, dass ich zu schnell unterwegs war. Der Puls zu hoch und irgendwie lief ich auch nicht mehr so easy.
Das gleiche war mir auch schon beim 5 Kilometer Lauf passiert. Ich wollte langsamer laufen, bekam es aber nicht hin.
Wettkampf Fieber?
In einem Teil meines Unterbewusstseins muss eine Leuchtreklame, mit besagtem Zeitziel, geprangt haben.
Anders kann ich es mir nicht erklären.
Ärgerlich ist, dass ich dadurch nun eine Zwangspause einlegen muss.
Mindestens bis Sonntag. Dann wird sich bei einem kurzen Testlauf zeigen, ob das für die Regeneration ausreicht.

Kleine Krise zum Valentin

Letzte Woche beschwerte sich ein Cycling Kollege, weil wir ihm keine Karte gesandt haben, während er länger krank war.
Ich erklärte ihm, dass er sofort eine bekommt; er müsse mir nur seine Adresse geben.
Das machte er dann auch.
Da ich in der Regel mein Wort halte, schicke ich die Karte gleich am nächsten Morgen los.
Heute sehen wir uns wieder. Ich begrüße ihn im Kursraum mit:“Bernibärchen !“
Das stand auch als Anrede auf der Karte.
Das hat wohl einen Tag vor Valentin zu leichten Diskrepanzen geführt…
Seine Frau hatte die Karte aus dem Briefkasten geholt und aufgrund der Anrede und meiner Verabschiedung (Deine Wonderwoman) vermutet, Ihr Gatte hätte ein Freundin.
Ich hab lange nicht mehr so laut gelacht, wie gestern Abend, als er das erzählte. Auch der restliche Kurs hat sich amüsiert.
So kann’s gehen. Männer passt auf, was Ihr Euch wünscht.